Der Mossad, die Nazis und die Raketen

  • Schimon Peres, damals Vize-Verteidigungsminister, später Regierungschef und Staatspräsident. Vergrößern
    Schimon Peres, damals Vize-Verteidigungsminister, später Regierungschef und Staatspräsident.
    Fotoquelle: NDR/Spiegel TV, Hamburg
  • Schimon Peres, damals Vize-Verteidigungsminister, später Regierungschef und Staatspräsident. Vergrößern
    Schimon Peres, damals Vize-Verteidigungsminister, später Regierungschef und Staatspräsident.
    Fotoquelle: NDR/Spiegel TV, Hamburg
Report, Geschichte
Kalter Krieg am Nil
Von Hans Czerny

ARD
Mo., 22.01.
23:30 - 00:15
Showdown am Nil


Fünf Jahre vor dem Sieben-Tage-Krieg droht Nasser mit Raketen gegen Israel unter deutscher Hilfe. Der israelische Geheimdienst Mossad schlägt zurück.

1962 – der Sieben-Tage-Krieg war noch weit. Doch schon damals wurden vom ägyptischen Staatspräsidenten Nasser Raketen präsentiert, die angeblich Israel treffen konnten. In Jerusalem schrillten die Alarmglocken, der israelische Geheimdienstchef Isser Harel, gerade noch für die erfolgreiche Jagd auf Adolf Eichmann gefeiert, richtete seinen Dienst ganz auf die Abwehr der drohenden Vernichtung des jüdischen Volkes aus. In einer Raketenfabrik in Kairo explodieren Pakete, die Sekretärin des deutschen Chef-Ingenieurs, Professor Wolfgang Pilz, wird durch eine Briefbombe schwer verletzt. Und in München verschwindet der Chef einer Zuliefer-Firma. Erst heute erhellen neue Dokumente und Aussagen hoher ehemaliger Mossad-Angehöriger die damaligen Zusammenhänge.

"Es war alles ein Bluff", sagt der damalige Verteidigungsminister Shimon Peres im Interview über die deutsch-ägyptischen Raketen, die weder Steuerungen noch Sprengköpfe hatten. Die Geschichtsdokumentation im Ersten von Ronen Bergman und Kersten Schüssler (NDR) präsentiert unter dem Titel "Der Mossad, die Nazis und die Raketen" neue Augenzeugen, Fakten und Beweise in einem politischen Thriller um Nassers Raketen. Deutsche Experten  und fragwürdige Mossad-Aktionen geraten ins Visier.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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