Kim Basinger gehört zu den meist gefragten Stars
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Kim Basinger

Lesermeinung
Geboren
08.12.1953 in Athens, Georgia, USA
Alter
67 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Sie gilt als eine der verführerischsten Versuchungen in Hollywood: Ex-Model und Schauspielerin Kim Basinger. Ihr Markenzeichen: ebenmäßige Gesichtszüge, lange, blonde Haare, noch längere Beine und - nicht zu vergessen - unheimlich viel Talent. In Curtis Hansons "L.A. Confidential" (1997) beweist Kim, dass sie nicht nur schön und attraktiv ist, sondern über eine außergewöhnliche Ausstrahlung verfügt. Als Edel-Callgirl imitiert sie Veronica Lake, für diese brillant gespielte Rolle erhält sie Golden Globe und Oscar.

Nicht nur amerikanischen Fernsehzuschauern, denen sie vor allem als Lorene in der erfolgreichen TV-Version von "Verdammt in alle Ewigkeit" bekannt wird, ist ihr Name ein Begriff. Auch bei uns kennt man sie spätestens seit 1982, als sie sich als Domino neben starken Charakterdarstellern wie Sean Connery und Klaus Maria Brandauer in dem James-Bond-Film "James Bond 007 - Sag niemals nie" beweisen muss. Sowohl Connery als auch Brandauer waren nach Abschluss der Dreharbeiten vor allem von der Schauspielerin Kim Basinger begeistert und die Kritiker schlossen sich an.

Ein Star wird sie sehr schnell. "9 1/2 Wochen" ist gewiss kein guter Film, doch bei Kim Basinger fällt es leicht, zwischen Erotik und Schauspiel-Talent zu unterscheiden. An der Seite ihres letzten Ehemanns Alec Baldwin (1993-2002) spielt sie in dem Remake des berühmten Sam-Peckinpah-Films "Getaway" (1993). Roger Donaldsons Regie ist schwach, die Story oberflächlich und brutal, aber Kim ist eine Wucht.

Eine ihrer schönsten Rollen ist die ewig plappernde Kitty in Robert Altmans "Prêt-à-Porter" (1995). Mit Altman drehte sie bereits zuvor "Fool For Love" (1985) nach Sam Shepard, eine ihrer besten Erfahrungen - wie sie selbst sagt. Kim Basinger wächst unter sechs Geschwistern auf, "als einsamer Rebell und schrecklich scheues Mädchen" so Kim. Ihr Vater ist Musiker, der in den Dreißiger- und Vierzigerjahren mit bekannten Bands auf Tournee geht. Die Liebe zur Musik überträgt sich: Kim kann nicht nur sehr gut singen, sie schreibt auch selbst Songs. Das will sie auch professionell betreiben, doch daraus wird erst einmal nichts: in einem Schönheitswettbewerb nimmt sie Modelagentin Eileen Ford in ihren Stall auf.

Fast zehn Jahre lang ist Kim ein gefragtes Fotomodell. Sie ist Cover-Girl, wirbt für Kosmetik, studiert aber nebenbei am Neighbourhood Playhouse und nimmt Ballettunterricht. Sie geht nach Kalifornien und bewirbt sich forsch um die Hauptrolle in John Guillermins "King Kong"-Remake. Sie hat Pech, Jessica Lange bekommt die Rolle. Die Angebote danach lehnt sie ab, sie wartet lieber. Das Abwarten hat sich für sie gelohnt: Heute gehört Kim zu den meist gefragten Stars.

Weitere Filme mit Kim Basinger: Robert Greenwaldy Melodram "Playmate des Monats" (1978) mit Don Johnson, David Greens Drama "Jodie - Irgendwo in Texas" (1980), John Llewellyn Moxeys Kriminalfilm "Mordintrigen" (1981), Charlton Hestons Abenteuerfilm "Goldfieber" (1982), Blake Edwards' Tragikomödie "Frauen waren sein Hobby" (1983) mit Burt Reynolds, Barry Levinsons Drama "Der Unbeugsame" (1984), Richard Pearces Kriminalfilm "Gnadenlos" (1986), Blake Edwards' Komödie "Blind Date - Verabredung mit einer Unbekannten" (1987), Robert Bentons Krimikomödie "Nadine - Eine kugelsichere Liebe" (1987), Richard Benjamins Komödie "Meine Stiefmutter ist ein Alien" (1988), Tim Burtons Actionfilm "Batman" (1989), Jerry Rees' Liebeskomödie "Die blonde Versuchung" (1991), Ralph Bakshis Fantasystreifen "Cool World" (1992), Phil Joanous Psychothriller "Eiskalte Leidenschaft" (1992), Russell Mulcahy Thriller "Karen McCoy - Die Katze" (1993) mit Val Kilmer, Stephen Surjik Komödie "Wayne's World 2" (1993), Chuck Russells Thriller "Die Prophezeiung" (2000) sowie Hugh Hudsons Drama "Ich träumte von Afrika" (2000), "Im inneren Kreis" (2001), Curtis Hansons Rap-Drama "8 Mile" (2002), "The Door in the Floor - Tür der Versuchung", "Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben", "Ein Elvis kommt selten allein" (alle 2004), "The Sentinel - Wem kannst du trauen?", "Even Money", "The Mermaid Chair" (2006), "Auf brennender Erde", "Stille Nacht - Mörderische Nacht", "The Informers" (alle 2008), "Wie durch ein Wunder" (2010).

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