Christian (Jamie Dornan) und Ana (Dakota Johnson) haben tatsächlich geheiratet und reisen für die Flitterwochen nach Europa.
Tatsächlich der "Höhepunkt" einer Erfolgs-Trilogie? Die "Fifty Shades of Grey"-Saga geht mit "Befreite Lust" zu Ende.

Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

KINOSTART: 08.02.2018 • Erotik • USA (2018) • 106 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Fifty Shades Freed
Produktionsdatum
2018
Produktionsland
USA
Budget
55.000.000 USD
Einspielergebnis
136.906.000 USD
Laufzeit
106 Minuten
Regie
Music

Filmkritik

Happy End für Ana und Christian?
Von Eric Leimann

Am 8. Februar endet die "Fifty Shades of Grey"-Trilogie auch im Kino. Böse Zungen mögen weiterhin spotten, doch mit rund 3,5 Millionen Zuschauern war der zweite Teil, "Gefährliche Liebe", tatsächlich einer der hierzulande erfolgreichsten Kinofilme 2017. Ein großes Publikum dürfte also auch "Befreite Lust" sicher sein.

Nachdem Ana (Dakota Johnson) und Christian (Jamie Dornan) endlich zueinander gefunden haben und vor den Traualtar getreten sind, begeben sie sich in die Flitterwochen nach Europa. Als Ana ungewollt schwanger wird, steht das Paar vor dem nächsten Hindernis, das es zu bewältigen gilt.

Wer Teil eins und zwei der – unterm Strich – doch recht braven erotischen Romanze verfolgte, wird auch bei Teil drei keine ästhetischen Überraschungen erleben. Dies wäre auch ein Wunder, schließlich wurden Episode zwei und drei in einem Rutsch gedreht – auch Regisseur James Foley ("House of Cards") blieb gleich auf seinem Stuhl sitzen.

Alles andere als gleichberechtigt

Was also ist zu sehen? Nachdem in der ersten Hälfte des Films nach allen Regeln amerikanischer Reichenkunst (Privatjet, Paris, Mittelmeer, Jetski) geflittert wird, muss etwa alle drei bis fünf Minuten Jamie Dornan seinen gut gebauten, freien Oberkörper in Jeans präsentieren, während die nach wie vor charmante Dakota Johnson ihre Brüste entblößt. Ein wenig unfair ist das schon, zumindest alles andere als gleichberechtigt. Das aber wissen die Kritiker des Franchises "Fifty Shades of Grey" schon lange. Fans des Hochglanz-Erotikprodukts wird es freilich nicht stören. Natürlich wirkt das Ende der Trilogie vor dem Hintergrund der "MeToo"-Debatte im Jahr 2018 besonders anachronistisch.

Immerhin hatte man sich schon davor, beim ersten Film 2015, personell abgesichert: Die Erotik-Romane einer Frau, der Britin E. L. James, wurden durch die Drehbuchautorin Kelly Marcel und unter der Regie einer Regisseurin, Sam Taylor-Johnson, zum Bewegtbild. Dass es am Ende wirkt wie der Traum einer jungen Rosamunde Pilcher mit aktueller R'n'B-Musik und nackten Brüsten, muss man dann eben so akzeptieren.

Altmodische Prinzessinnen-Romantik

"Fifty Shades Of Grey – Befreite Lust" bekommt seinen Spannungsbogen in der zweiten Hälfte des Films, wenn das Paar von den Flitterwochen zurückbeordert wird, weil ein mysteriöser Kriminalfall es zu bedrohen scheint. Als ebenso bedrohend für die intensive Zweisamkeit empfindet Christian jedoch die Schwangerschaft seiner Angebeteten – weil er Angst hat, sie mit jemandem zu teilen. Wer lebensechte oder gar subtile Erotik sucht, ist bei "Fifty Shades of Grey" nach wie vor fehl am Platze. Wer gerne in altmodischer Prinzessinnen-Romantik und "reichen" Bildern zum wiederum flotten Soundtrack zu baden gedenkt, kann mit dem Kauf einer Kinokarte hingegen wenig falsch machen.

Quelle: teleschau – der Mediendienst

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