Nach einer Entziehungskur versucht der Pathologe Quirke (Gabriel Byrne) wieder Fuß zu fassen. Der trockene Alkoholiker kämpft tapfer dagegen, wieder rückfällig zu werden, als überraschend seine Tochter Phoebe (Aisling Franciosi) bei ihm anklopft. Seit zehn Tagen hat sie nichts von ihrer Kommilitonin April gehört und ist beunruhigt. Quirke kennt zufällig Aprils Bruder Oscar Latimer (Aidan McArdle), doch der namhafte Gynäkologe hat keinen Kontakt mehr zu seiner Schwester. Ihr Verbleib scheint ihn nicht sonderlich zu interessieren. Auch Aprils Mutter Celia (Dearbhla Molloy) und ihr Onkel, ein hochrangiger Minister (Ian McElhinney), reden nur ungern über sie. Das schwarze Schaf der Familie brachte die vornehmen Latimers schon öfter in Verruf. In der Wohnung der Vermissten entdeckt Quirke Blutspuren, die darauf hindeuten, dass April abgetrieben hat. Trotz der Mauer des Schweigens, die ihm bei ihrer Familie entgegenschlägt, ermittelt er mit Hilfe von Inspector Hackett (Stanley Townsend) weiter. Was seine Recherchen ans Tageslicht zerren, hat weitreichende Konsequenzen - bis in die Dubliner High Society hinein. Im bewegenden Finale der dreiteiligen BBC-Krimireihe nach einem Bestseller von John Banville alias Benjamin Black laufen die Fäden zusammen. Quirke kann das Eis zwischen sich und seiner Tochter brechen, setzt aber seinen selbstzerstörerischen Weg fort. Die Wahrheit über seine Herkunft, die der Stiefvater ihm auf dem Sterbebett preisgibt, ist kein wirklicher Trost. Die Rolle des eigenwilligen Pathologen markiert einen Höhepunkt in der langen Schauspielkarriere des Iren Gabriel Byrne, der schon in David Cronenbergs "Spider" und in 'Miller's Crossing' von den Coen-Brüdern herausragende Leistungen zeigte.
Der Amts-Muff kommt durch den Fernseher: Tülin Sezgin im Interview
Tülin Sezgin, bekannt durch "Conny from the Block", bringt mit "Nine to Five – Das Amt" den typischen Amts-Muff ins Wohnzimmer. Im Interview verrät sie, wie die Serie entstand und welche Herausforderungen sie als Content Creatorin meistert.
Die Wechseljahre betreffen jede Frau und sind geprägt von Hormonumstellungen und möglichen Beschwerden wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen. Der Weltmenopausetag bietet Anlass, mehr Bewusstsein für diese Phase zu schaffen.
Wenn die sexuelle Begierde schwindet, kann das verschiedene Ursachen haben. Von hormonellen Veränderungen über Stress bis hin zu Lebensstilfaktoren – eine genaue Untersuchung kann helfen, die Gründe zu finden.
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