Der Urbino-Krimi: Die Tote im Palazzo
07.02.2026 • 01:25 - 02:55 Uhr
Fernsehfilm, Kriminalfilm
Lesermeinung
Die alte Ersilia Tozzi (Hedi Kriegeskotte) schockiert den aufgewühlten Poliziotto Rossi (Leonardo Negri) mit ihren Ansichten.
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Die Medizinstudentin Malpomena del Vecchio (Katharina Wackernagel) und der Polizist Roberto Rossi (Leonardo Nigro) ermitteln gemeinsam in der Kleinstadt Urbino
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In der Bar von Toto (Stefano Bernardin, Mitte) erfahren der Poliziotto Roberto Rossi (Leonardo Negri) und Malpomena del Vecchio (Katharina Wackernagel) stets den aktuellen Klatsch.
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Die angehende Rechtsmedizinerin Malpomena del Vecchio (Katharina Wackernagel) unterstützt Poliziotto Rossi (Leonardo Nigro) auf der Suche nach dem Mörder von Carmela Tozzi (Michela Ferrazza).
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Originaltitel
Der Urbino-Krimi: Die Tote im Palazzo
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2016
Altersfreigabe
6+
Fernsehfilm, Kriminalfilm

Der Urbino-Krimi: Die Tote im Palazzo

Roberto Rossi führt ein geruhsames Leben als Kleinstadtpolizist im malerischen Urbino. Als er in den Katakomben eine rituell aufgebahrte Leiche entdeckt, gerät er tiefer als ihm lieb ist in einen unheimlichen Fall. Weil alle Profi-Kriminalisten wegen eines Virus ausfallen, muss ausgerechnet der "Poliziotto" ran. Dabei pfuschen ihm sein selbstherrlicher Vorgesetzter Cottelli und der skrupellose Vizebürgermeister Manchetti grob ins Handwerk. Unbeirrt macht sich Rossi mit Hilfe der angehenden Rechtsmedizinerin Malpomena del Vecchio und einem deutschen Kommissar a. D. daran, den Tod der schönen Carmela Tozzi aufzuklären. Kleinstadtpolizist Roberto Rossi (Leonardo Nigro) regelt die Dinge in Urbino am liebsten auf seine Weise. Solange er nur Touristen zur Kasse bittet, kommt ihm dabei niemand in die Quere. Seine beste Freundin, die angehende Rechtsmedizinerin Malpomena del Vecchio (Katharina Wackernagel), traut ihm mehr zu. Doch bisher sieht der meist übellaunige "Poliziotto" keinen Grund für übertriebenen Ehrgeiz. Sein eingespielter Berufsalltag findet ein jähes Ende, als er eine entstellte Leiche entdeckt. In den Zisternen tief unter dem Palazzo Ducale liegt die schöne Carmela Tozzi (Michaela Ferrazza) aufgebahrt: Die Augen mit Baumwachs verklebt, auf der Brust eine Bibel und an den Schenkeln die Spuren einer Vergewaltigung. Alles deutet auf einen Ritualmord hin und erfordert einen erfahrenen Ermittler. Weil alle Kommissare krank sind, muss Rossi notgedrungen diesen unheimlichen Fall lösen. Nicht leicht machen es ihm sein eitler Vorgesetzter Kommandante Nevio Cottelli (Tonio Arango) und der skrupellose Vizebürgermeister Enrico Manchetti (Emilio De Marchi). Beide möchten schnell einen Schuldigen, deshalb drängen sie auf die Verhaftung des verängstigten Obsthändlers Ciro (Hasan Ali Mete), für den die Tote gearbeitet hat. Doch Rossi, der nur langsam vorankommt, will dabei nicht mitmachen. Einen hilfreichen Hinweis erhält er ausgerechnet von einem Neubürger, den er liebend gerne mit Knöllchen überzieht und abschleppen lässt. Malpomena dagegen schätzt die Expertise des charmanten Kriminalkommissars a. D. Thilo Gruber (Hannes Jaenicke). Das macht ihn dem eifersüchtigen Poliziotto natürlich noch weniger sympathisch. Der schweizerische Schauspieler Leonardo Nigro schlüpft in die Rolle des unkonventionellen Ermittlers, der eine übersinnliche Veranlagung, fundiertes kunstgeschichtliches Wissen und bodenständigen Pragmatismus vereint. Die preisgekrönte Charakterdarstellerin Katharina Wackernagel spielt mit distanziertem Charme und rhetorischer Schlagfertigkeit seine Vertraute aus besseren Kreisen. Hannes Jaenicke verkörpert gelassen Rossis neuen Nachbarn, der sich von dessen Ablehnung nicht beeindrucken lässt. Regisseur Uwe Janson verbindet die Kriminalgeschichte gekonnt mit Mystery-Elementen. Grandiose Einstellungen von Plätzen, Palästen und Gärten zeigen das malerische Urbino von seiner besten Seite. Doch die Kamera von Marcus Stotz führt auch in den düsteren Untergrund der weltberühmten Renaissancestadt.

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