Edle britische Schönheit: Rosamund Pike
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Rosamund Pike

Lesermeinung
Geboren
27.01.1979 in London, England, Großbritannien
Alter
42 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Rosamund Pike wuchs als Tochter zweier Opernsänger in London auf, verbrachte ihre Jugend jedoch auf dem europäischen Festland. Mit 16 wurde sie in das renommierte National Youth Theatre aufgenommen, wo sie die folgenden drei Sommersaisons verbrachte. Mit 18 gipfelte ihr dortiger Aufenthalt in ihrer Besetzung als Julia in "Romeo and Juliet". Den ganzen Sommer über gab sie die tragische Heldin, bevor sie nach Oxford ging, um am Wadham College englische Literatur zu studieren.

Auch in Oxford führte Pike ihre schauspielerischen Ambitionen fort und ging sogar mit der universitätseigenen Produktion von "The Taming of the Shrew" auf Tour. Während der in den Sommerferien abgehaltenen sechswöchigen Tournee in Japan trat das Ensemble in Osaka, Kioto und dem Tokyo Globe auf. Kurz vor ihrer Abreise verbrachte Rosamund zwei Tage mit Tom Courtenay und Albert Finney für die Dreharbeiten zu dem BBC-Fernsehfilm "Eine sehr englische Ehe" (1998).

Vom Repertoiretheater zum "Bond"-Girl

Viele Abende verbrachte Pike im Oxford Playhouse, dem berühmten Repertoiretheater des Ortes. Dabei übernahm sie Rollen wie die der Schauspielerin Elisabeth Barry in Stephen Jeffries Stück "The Libertine", in der das skandalträchtige Leben des Earl of Rochester unter die Lupe genommen wird. Außerdem spielte sie dort die Anne in Arthur Millers "All My Sons".

Bevor Pike nach Oxford ging, traf sie sich mit dem Besetzungschef eines Projekts, an dem sie unbedingt mitarbeiten wollte. Die Produktion wurde jedoch verschoben und am Ende leider nicht realisiert. Doch ein Jahr später erhielt sie urplötzlich einen Anruf, der sie über ihre Besetzung als Lady Harriet in der aufwändigen BBC-Produktion "Wives and Daughters" informierte. Aus dem Ensemble, dem auch namhafte Darsteller wie Michael Gambon, Francesca Annis und Bill Paterson angehörten, stach Pike laut Vanity Fair "hervor, wie eine im Wind wehende Fahne".

Nach neunmonatiger Abwesenheit kehrte sie zurück ans College, schrieb ihr Examen und spielte noch einmal am Oxford Playhouse. Diesmal gab sie die lustige, verschrobene Daisy in Ionescos "Rhinoceros". Während der darauf folgenden Sommerferien verbrachte sie zehn Wochen mit den Dreharbeiten zu der Nancy-Mitford-Verfilmung "Love in a Cold Climate" (TV). Zu ihren außergewöhnlichen Kollegen zählten dabei unter anderem Alan Bates, Sheila Gish, Celie Imrie, John Standing und Anthony Andrews.

Die letzten drei Semester in Oxford gaben ihr unter anderem die Gelegenheit, Kyra in David Hares "Skylight" zu spielen. Inszeniert hatte das Stück der junge Filmregisseur und Oxford-Kommilitone James Roogan, der danach "Dead Bolt Dead" (1999) drehte. 2002 dann endlich die große Rolle: Neben Pierce Brosnan und Halle Berry spielte Rosamund Pike in dem James-Bond-Film "James Bond - Stirb an einem anderen Tag". Anschließend schlüpfte sie in die Hauptrolle von Amos Gitais gelungenem Drama "Gelobtes Land" (2004), während sich "Stolz und Vorurteil" (2005), ebenfalls ein Drama, recht zäh gestaltete. Noch schlechter war allerdings der Horror-Actioner "Doom - Der Film", für den Pike 2004 vor der Kamera stand. Viel besser war da schon das Psycho-Spielchen "Das perfekte Verbrechen" (2007), dass die Darstellerin an der Seite von Anthony Hopkins zeigte.

Erfolg als eiskalte Ehefrau

2014 gelang Rosamund Pike der ganz große Griff. In David Finchers Krimidrama "Gone Girl – Das perfekte Opfer", das auf dem gleichnamigen Roman von Gilllian Flynn basiert, übernahm sie den Part der eiskalten und durchtriebenen Amy Elliott Dunne. Für ihre beeindruckende Darstellung erhielt sie viel Kritikerlob und zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Nominierungen für den Oscar, den Golden Globe und den Screen Actors Guild Award.

Weitere Filme mit Rosamund Pike: "Fugitive Pieces" (2007), "The Tower" (2008), "Devil You Know", "Burning Palms", "Surrogates - Mein zweites Ich", "An Education" (alle 2009), "We Want Sex", "Barney's Version" (beide 2010), "Johnny English - Jetzt erst recht", "Ein Jahr vogelfrei!" (beide 2011), "Zorn der Titanen", "Jack Reacher" (beide 2012), "The World's End" (2013), "A Long Way Down", "Ein Schotte macht noch keinen Sommer" (beide 2014), "Return to Sender" (2015).

Filme mit Rosamund Pike

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