Vor 20 Jahren sind die Freunde Gary, Oliver, Andrew, Peter und Steven daran gescheitert, in ihrem Heimatort die anspruchsvolle Kneipenmeile zu bewältigen. Jetzt will Gary seine einstigen Jugendfreunde dazu überreden, das Unternehmen erneut anzugehen und in den zwölf Pubs - bis zum letzten, der sich "The World’s End" nennt - jeweils ein Pint zu sich zu nehmen. Trotz anfänglicher Unstimmigkeiten gehen die Fünf das Unterfangen schließlich an. Doch schnell wird klar, dass von ihrer einstigen Freundschaft nicht mehr viel übrig geblieben ist und dass sich ihr Heimatort irgendwie seltsam verändert hat. Als sich Gary mit einem Jugendlichen auf der Toilette streitet und nach einer Prügelei klar wird, dass es sich um eine Art synthetischen Menschen handelt, ist Gary völlig perplex. Die Freunde stellen bald fest, dass die meisten Bewohner von einer außerirdischen Intelligenz ausgetauscht wurden. Dies wollen sich die Fünf allerdings nicht bieten lassen ...

Mit dem Zombiefilm "Shaun of the Dead" und Cop-Thriller "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis" erlangte das Trio Edgar Wright, Simon Pegg und Nick Frost eine Art Kultstatus. Doch dieses Image von Pegg und Frost litt bereits unter dem Alien-Streifen "Paul - Ein Alien auf der Flucht". Was sie nun mit diesem kruden Mix aus Buddy-Komödie und Invasion von Außerirdischen bieten, beginnt noch recht heiter und liefert gegen Ende das, was man bereits bei "Shaun" (hier waren es Zombies) und "Hot Fuzz" (hier die fiesen Bewohner) zur Genüge gesehen hat: fiese Gegner bekommen Saures. Auch wenn dabei die ein oder andere Szene witzig und toll choreografiert ist (etwa wenn Gary verzweifelt versucht, beim Kampf sein Bier nicht zu verschütten), nervt das völlig aufgesetzt wirkende Ende enorm. Wäre es bei der Buddy-Komödie und dem aus dem Ruder laufenden Saufgelage geblieben, wäre das Ganze vielleicht lustiger gewesen.

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