Von der Quelle in der Nordeifel bis zur Mündung in den Rhein bei Neuss - die Erft ist ein Fluss mit wechselvoller Geschichte. Sie wurde begradigt, verlegt, genutzt und wieder renaturiert. Heute ist sie Ausflugsziel, Lernort und Lebensader für Mensch und Natur - ein Symbol für Wandel und Vielfalt. In Holzmülheim an der neu aufgebauten Erftquelle werden Wanderer und Radfahrer zu "Erftkadetten" getauft - mit Urkunde, Schnaps und viel guter Laune. Hier starten die Wege entlang des Flusses, die Natur und Kultur verbinden. In Bad Münstereifel begegnen wir Marielle und Christopher Haep. Kurz nach der Eröffnung ihres kleinen Fachwerkhotels zerstörte die Flut 2021 ihre Existenz. Doch mit Hilfe von Freunden und Freiwilligen bauten sie alles wieder auf. Heute steht das Haus in neuem Glanz, ein Sternekoch zieht ein - und für die Familie beginnt eine neue Ära. Die Erft führt auch in die Sterne: Im Sternenpark Nordeifel zeigt Sternen-Guide Rainer Kuhl, wie einzigartig der dunkle Nachthimmel hier noch ist - ein Fenster ins Universum mitten in NRW. Der Sternenpark bietet einen der dunkelsten Nachthimmel Deutschlands. Sportlich begleiten wir Stand-Up-Paddler Eike Jahn, der mit einer Gruppe von Bergheim bis zur Rheinmündung paddelt. Vom Wasser aus zeigt sich die Erft besonders abwechslungsreich: mit renaturierten Auen, Stadtpanoramen und sogar einer Wildwasserstrecke. "Auf der Erft kann ich ganzjährig paddeln und erlebe immer etwas Schönes", sagt Eike Jahn. Im Naturpark Gymnicher Mühle werden Kinder zu kleinen "Erftforschern". Hier lernen sie, wie wertvoll der Lebensraum Fluss ist. Die Geografin Alessandra Esser und ihr Team bieten Ausflüge und Angebote für jedes Alter. Nur wenige Kilometer weiter im Wasserschloss Türnich zeigt Graf Severin von Hoensbroech, wie sein "Farm to Table"-Konzept Tradition und Nachhaltigkeit verbindet. Die Erft ist vielseitig: Sie durchzieht wunderschöne Landschaften und Kulturorte wie die Museumsinsel Hombroich. 103 Kilometer Naturparadies - von der Quelle bis zur Mündung.
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