Erneut begleitet eine erstaunlich aufwendige und ernsthafte Dokureihe bei kabel eins das Personal eines großen Klinikkomplexes.

Mit mehr als 10.000 Mitarbeitern und jährlich über 500.000 Patienten ist das Universitätsklinikum Münster (UKM) ständig in Bewegung. Das verwundert kaum – bei mehr als 40 einzelnen Kliniken und Polikliniken, mehr oder weniger allesamt unter einem Dach. In der zweiten Staffel von "Die Klinik – Ärzte, Helfer, Diagnosen" stehen nun einige Mitarbeiter des UKM im Mittelpunkt. Drei Folgen sind zunächst geplant. In der vielfach gelobten ersten Staffel im vergangenen Jahr richteten sich die Kameras noch auf die professionellen Helfer des Klinikums Frankfurt-Höchst.

Wie schon im Frankfurter Krankenhaus ist es dem Produktionsteam erneut gelungen, über einen längeren Zeitraum von mehr als drei Monaten Zugang zu allen Abteilungen des riesigen Klinikkomplexes zu erhalten. Die ambitionierte und ernsthafte Doku-Reihe zeigt unter anderem, wie Mediziner und Pfleger mit Krisen umgehen. Diese gehören eben auch zu einem harten Arbeitsalltag wie ein Pflaster auf die Wunde. Im Fokus steht auch die Frage, wie das Personal mit dem Stress eines 24-Stunden-Dienstes umgeht, in dem es immer wieder um Leben und Tod geht.

Spannend ist, wie es der Crew immer wieder gelingt, an den Fersen der Helfer zu bleiben. Mitarbeiter wie die Assistenzärztin Helena Düsing bleiben bei der Erklärung eines medizinischen Notfalls erstaunlich offen und dabei sachlich. Insgesamt führen wieder mehr als ein Dutzend Protagonisten den Zuschauer durch den turbulenten Krankenhaus-Alltag. Darunter sind der Robotikspezialist Dr. Jens Peter Hölzen und Kollege Prof. Mike Laukötter, die mithilfe eines vierarmigen Roboters einen komplizierten Zwerchfellbruch behandeln. Währenddessen kümmert sich Intensivkranken- und Gesundheitspfleger Jorit Meyer routiniert um seine komatösen Patienten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst