Die Schwestern der Erde
21.03.2026 • 07:15 - 08:10 Uhr
Info, Kirche + Religion
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Alles, was die Nonnen zum Leben brauchen, bauen sie selbst an. Was übrig bleibt, wird verkauft.
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Einmal im Jahr öffnet das Kloster seine Tore, um Samen aus selbst gezogenem Gemüse an Interessenten zu verteilen. Pflanzenfreunde dürfen auch ihre eigenen mitbringen, um sie zu tauschen.
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Schwester Theosemni (re.) stellt den Graviera her, einen Schafskäse, der typisch für Griechenland ist.
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Die weite landwirtschaftlich genutzte Ebene Thessaliens in Griechenland wird überragt vom großen Berg Ossa. In 1.000 Meter Höhe liegt ein christlich-orthodoxes Kloster, das von Nonnen bewohnt wird.
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Originaltitel
Die Schwestern der Erde
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
Info, Kirche + Religion

Die Schwestern der Erde

Das Kloster auf dem Berg Ossa wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Ende des 20. Jahrhunderts verfiel es und wurde erst Anfang des neuen Jahrtausends von einer Handvoll Nonnen wiederentdeckt. In mühevoller Kleinarbeit renovierten sie das alte Gemäuer und bauten es zu einem kleinen, florierenden Landwirtschaftsbetrieb aus. Sie haben 30 Hektar Land und die Gebäude darauf in ein kleines Paradies verwandelt. Bevor ihnen das gelang, mussten sie roden, pflanzen, wiederaufbauen und das Kloster neu ausstatten. Da dieses auch das Haus Gottes ist, half ihnen neben dem Tatendrang ihre Liebe und der Glaube. Hier leben und arbeiten 20 Schwestern aus insgesamt 13 Ländern. Neben dem Anbau ihres eigenen Gemüses züchten die Frauen Schafe, Hühner und Kühe, von denen sie mit Milch, Käse und Eiern versorgt werden. Was sie nicht selbst benötigen, verkaufen sie. Bevor man in die Klostergemeinschaft aufgenommen wird, muss man Prüfungen ablegen, vor den anderen und vor sich selbst. Eine Berufung zum Klosterleben sollte jedoch reiflich überlegt werden. Immer wieder kommen junge freiwillige Helferinnen ins Kloster, die das einfache und bescheidene Leben für sich austesten und sehen möchten, wie sie mit der Enthaltsamkeit zurechtkommen. Auch Catherine gehörte einst zu ihnen. Die junge Amerikanerin kehrte nach ihrer Zeit als Praktikantin zurück und absolviert derzeit ihr Noviziat. Noch hat sie sich nicht für einen Lebensweg entschieden, hofft aber, durch die Zeit bei den Schwestern den rechten Pfad für sich zu entdecken. Mindestens zwei Jahre soll die Zeit bei den Nonnen dauern. Danach steht für Catherine vielleicht ein Leben auf dem Berg Ossa an.

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