Die geheimnisvolle Welt der Babys - Die ersten 365 Tage im Leben
17.04.2019 • 20:15 - 21:05 Uhr
Report, Dokumentation
Lesermeinung
Ein acht Monate altes Baby liegt auf einem Wickeltisch.
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Krabbeln.
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Baby-Schwimmen.
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Schlafendes Baby mit Schnuller im Mund.
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Wir alle haben es erlebt und wieder vergessen - unwiderruflich ist unser erstes Lebensjahr aus unserem Gedächtnis gelöscht. Und doch war es eine Zeit voller Überraschungen, Strapazen und Abenteuer. Was hört, sieht und empfindet ein Baby in den ersten 365 Tagen seines Lebens?
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Wir alle haben es erlebt und wieder vergessen - unwiderruflich ist unser erstes Lebensjahr aus unserem Gedächtnis gelöscht. Und doch war es eine Zeit voller Überraschungen, Strapazen und Abenteuer. Was hört, sieht und empfindet ein Baby in den ersten 365 Tagen seines Lebens?
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Wir alle haben es erlebt und wieder vergessen - unwiderruflich ist unser erstes Lebensjahr aus unserem Gedächtnis gelöscht. Und doch war es eine Zeit voller Überraschungen, Strapazen und Abenteuer. Was hört, sieht und empfindet ein Baby in den ersten 365 Tagen seines Lebens?
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Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
Report, Dokumentation

Die geheimnisvolle Welt der Babys - Die ersten 365 Tage im Leben

Was hört, sieht und empfindet ein Baby in den ersten 365 Tagen seines Lebens? Der Film begibt sich auf die Suche nach den Geheimnissen dieser Lebensphase und fördert Erstaunliches zu Tage.

Ein Jahr lang haben die Filmemacher ein Elternpaar mit seinen neugeborenen Zwillingen begleitet. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse werden die vielen komplexen Vorgänge des Nervensystems, des Gehirns und der Organe anschaulich erklärt und dargestellt. Wie ein Baby die Welt um sich herum wahrnimmt und darauf reagiert, interpretieren wir aus unserer Sicht - aus dem Blickwinkel eines Erwachsenen. Und doch gibt es gravierende Unterschiede. Zwar sind die Sinnesorgane bei der Geburt vollständig ausgebildet, doch das Gehirn kann noch auf keine Erfahrungen zurückgreifen und die vielen neuen Reize deshalb auch nicht korrekt verarbeiten. Mit welchen Anstrengungen die plötzliche Sinnesflut der Umgebung für ein Neugeborenes verbunden ist, können wir als Erwachsene kaum nachvollziehen. Wissenschaftler vergleichen das Geburtserlebnis mit einem schweren Autounfall oder einem physischen und psychischen Trauma. Allein um die blitzartige Kälte der Umgebungsluft nachzuempfinden, müssten wir uns nackt in einem Kühlschrank mit null Grad einsperren.

Stellen wir uns vor, wir haben Hunger, keine Zähne und müssten uns unser Essen durch die richtige Position und Spannung unserer Lippen erkämpfen, sehen dabei alles doppelt, und der Lärm bringt unseren Kopf fast zum Bersten. Was denkt und fühlt ein Baby in diesem Moment? Was geht in einem kleinen Gehirn vor, das für die täglichen Herausforderungen keine schnellen, adäquaten Lösungen anbieten kann? Die bahnbrechende Kameratechnik, die in dieser Produktion zum Einsatz kommt, liefert theoretische Anhaltspunkte und Erklärungen.

Um die gewaltigen Strapazen dennoch anschaulich und realitätsnah darzustellen, lassen die Gestalter das Baby selbst zu Wort kommen: Matilda, die Erstgeborene, nimmt uns mit auf eine verblüffende Reise in ihre Erlebniswelt. Zwölf Monate lang lässt sie uns an ihren vielen kleinen und großen Erfolgen, an ihrem Schmerz, ihren Anstrengungen und ihren Freuden teilhaben. Sie schildert uns, wie sie mit ihren nächtlichen Hungerattacken ihren übermüdeten Eltern den Schlaf raubt, wie sie sich über die liebevolle Zuwendung freut und mit welchen Überraschungen sie Tag für Tag konfrontiert wird. Auf beeindruckende und einprägsame Art werden die vielen Wunder des ersten Lebensjahrs lebendig - einem Jahr voller Emotionen, Herausforderungen und Abenteuer.

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