Kaum ein anderer Baum in Europa ist so eng mit den Menschen verflochten wie die Linde. Über Jahrtausende war sie Begleiterin und hat das Geschehen als stumme Zeugin der Zeit beobachtet. Die Linde ist nur selten in den Wäldern anzutreffen. Man findet sie in Dörfern und Städten, mitten unter den Menschen, die sie pflanzen und hegen. Sie hat die Menschen inspiriert, war aktiv an deren Schicksal beteiligt und ist heute nicht aus ihrem Alltag wegzudenken. Die Linde hat sich schon früh ins Leben der Menschen gestohlen. Zahlreiche Legenden ranken sich um den Baum und machen ihn zum Inhalt vieler Lieder. Die Menschen holten die Linde aus den Wäldern in die Städte, wo sie als Einzelbäume hervorragend wachsen konnten. So erhielt der Bürger eine "mütterliche" Baumpersönlichkeit, die durch ihren schönen Wuchs und den wunderbaren Duft ein Gefühl von Geborgenheit verbreitet. Sie gilt dank ihrer beruhigenden Ausstrahlung als weise Ratgeberin. Die Linde gilt überdies als ein Symbol für Gerechtigkeit, Frieden und Heimat sowie als Platz der Gemeinschaft. Die Linde ist ein Sinnbild für die Gemeinschaft, der "Baum des Volkes". Nicht zufällig stehen heute in so manchen Gemeinden Tanz-, Gerichts-, Gedenk- oder Liebeslinden. In der Natur findet man sie an unwegsamen Orten, wo sie durch ihre kämpferische Natur an Stellen gedeihen, an denen andere Bäume kaum Nährboden finden würden. Das hat sie mit einer unvergleichlichen Heilkraft ausgestattet, die nicht nur ihr selbst zugutekommt, sondern auch denen, die sie einzusetzen wissen.
Auch im Alter können Migränetherapien wie CGRP-Antikörper und Triptane wirksam eingesetzt werden. Entscheidend ist der individuelle Gesundheitszustand, nicht das Alter.
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