Die smarten Verführer
09.04.2026 • 09:05 - 09:53 Uhr
Info, Wirtschaft + Konsum
Lesermeinung
Auf den ersten Blick wirkten alle Taschen echt, erst später tauchten Zweifel auf.
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Bei sogenannten Superfakes braucht es ein besonders geschultes Auge, um Fälschungen zu erkennen.
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Einige Käuferinnen trafen sich persönlich mit der It-Bag-Dealerin und dachten, sie hätten eine neue Freundin gefunden.
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Schöne Fotos sind wichtig, um gefälschte Luxushandtaschen zu verkaufen.
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Originaltitel
Die smarten Verführer - Hochstapler in der Wirtschaft
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Wirtschaft + Konsum

Die smarten Verführer

Eine Berlinerin dealt jahrelang mit Luxushandtaschen von Hermès & Co. Die wohlhabenden Käuferinnen vertrauen der charismatischen Frau. Bis herauskommt: Etliche der Modelle sind Fälschungen. Die Masche der attraktiven It-Bag-Dealerin: Sie gehört selbst zur Hautevolee Berlins, geht in Luxusboutiquen ein und aus und umschmeichelt vermögende Taschenliebhaberinnen mit Komplimenten. Deshalb vertrauen ihr die Käuferinnen - ein Fehler. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die getäuschten Käuferinnen berichten von hohen fünfstelligen Beträgen, die sie verloren haben. Denn Handtaschenmodelle wie Hermès Birkin oder Kelly werden selbst auf dem Secondhandmarkt noch hoch gehandelt, kosten auch hier nicht selten über 8000 und bis zu 50.000 Euro - oder gar mehr. Der Grund: Sogar für Betuchte ist es schwierig, eine solche Tasche direkt bei Hermès zu bekommen, denn die Lieferzeiten sind lang, und oft bekommen Kunden nicht einmal ihr Wunschmodell. Echte Fans und Sammler sind deshalb empfänglich für günstige Angebote ohne Wartezeit. Beste Voraussetzungen für das lukrative Geschäft von Fälschern und Betrügern. Das Risiko, auf sogenannte Superfakes hereinzufallen, ist deshalb groß. Doch noch schwerer als der finanzielle Verlust wiegt für die Betroffenen die menschliche Enttäuschung. Denn auch der enge freundschaftliche Kontakt, den die Taschenhändlerin bewusst mit ihnen pflegte, war nicht echt.

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