Eco Spezial
27.07.2026 • 11:30 - 12:00 Uhr
Info, Wirtschaft + Konsum
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Dieter Bornemann.
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Originaltitel
Eco Spezial
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
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Eco Spezial

Wenige Branchen sind mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Europas so verknüpft wie die Autoindustrie. Mit dem Wirtschaftswunder der 1960er-Jahre trat der Personenkraftwagen im Nachkriegseuropa seinen Siegeszug an. Motorisierung und Individual-Mobilisierung wurden zum Inbegriff der persönlichen Freiheit und zum ständigen Motor von Aufstieg, Vollbeschäftigung, Wohlstand. In den 1970er und 1980er-Jahren wurden Europas Automarken zum Symbol von Qualität und zum Exportschlager. Gleichzeitig galten die Autobauer als verlässliche und begehrte Arbeitgeber. Mit Fertigungsanlagen von China über die USA bis nach Mexiko wurden die Hersteller zu internationalen Konzernen mit zehntausenden Zulieferbetrieben auf allen Kontinenten. Und auch die Nachfrage nahm mit dem global wachsendenden Wohlstand immer weiter zu. Fast schien es so, als würde es immer so weitergehen. Die Vollbremsung kam unerwartet: als 2015 der Diesel-Abgasskandal in den USA auffliegt, beginnt der europäische Wohlstandsmotor zu stottern. Covid, Lieferkettenprobleme, Russland-Krieg - eine Krise jagt die nächste. Und während die Europäer versuchen, wieder Tritt zu fassen, rauscht ein neuer Konkurrent heran: China produziert heute Elektro-Autos, die nicht nur technisch gut verarbeitet sind, sondern auch nur halb so viel kosten. VW, Mercedes, BMW, Audi - kaum eine große Marke, die aktuell nicht mit Meldungen zu Werksschließungen und Jobabbau Schlagzeilen macht. Kann es sein, dass die europäischen Autobauer in den vergangenen Jahren verlernt haben, innovativ zu sein? Sind die Technologien veraltet, die Preise zu hoch? Werden die einstigen Exportschlager zu Ladenhütern? Und was bedeutet das für die zigtausenden Arbeitsplätze in Fertigung und Zulieferindustrie? Ist der Wohlstand, den das Auto für uns alle seit Jahrzehnten bedeutet, in Gefahr? ECO zeichnet den Aufstieg der europäischen Automobilindustrie nach und lotet in zahlreichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten aus, wie es mit dem Wohlstandsmotor Auto in Zukunft weitergehen kann.

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