Eine Reise durch Amerikas weiten Westen
21.03.2026 • 11:45 - 12:40 Uhr
Info, Dokumentation
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Louis-Marie Blanchard vor dem Mount Rainier, mit 4.392 Metern der höchste Vulkan der Kaskadenkette und des Bundesstaats Washington
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Louis-Marie Blanchard erkundet die Kaskadenkette, eine vulkanisch geprägte Region im US-Bundesstaat Oregon.
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Sierra Nevada, Ferme de l'Alhambra, Grenade, Andalousie, Espagne
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 Sierra Nevada mountains
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Originaltitel
Voyage dans le Grand Ouest américain
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2025
Info, Dokumentation

Eine Reise durch Amerikas weiten Westen

Auf dem Weg nach Kalifornien reist Louis-Marie Blanchard durch Oregon und die nördlichen Ausläufer der Sierra Nevada, bewundert unberührte Landschaften und lernt einiges über die dortigen Ökosysteme. In den White Mountains bestaunt er Langlebige Kiefern, die als älteste Bäume der Welt gelten und bis zu 5.000 Jahre alt werden können. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Connie Millar entdeckt er ihren faszinierenden Stoffwechsel und ihre außergewöhnliche Widerstandskraft - eine Inspiration für den Kampf gegen den Klimawandel. Im Anschluss durchquert er das Große Becken Nevadas, wo die dramatischen Folgen des Goldrauschs noch immer sichtbar sind. Die Vernichtung der indigenen Völker, die Umweltschäden durch den Bergbau und die bis heute nachwirkende Quecksilberbelastung gelten als menschliche und ökologische Tragödie. An der Seite des Historikers Ed Allen besucht er symbolträchtige Orte wie den Mono Lake und die Geisterstadt Bodie. Bei der vulkanischen Kaskadenkette im Norden besucht er ein Herbarium, nimmt den Vulkanboden unter die Lupe und erkundet die Vegetation in Höhenstufen. Nach einem Stopp am Mount Shasta führt ihn die Reise schließlich zu den einst artenreichen Naturwundern Crater Lake und Mount Rainier. Mit der Biologin Amanda Silber vom Mount Rainier Institute beobachtet Blanchard die Folgen des Klimawandels: schmelzende Gletscher, bedrohte alpine Pflanzen und aus dem Gleichgewicht geratene Ökosysteme. Dieser Teil der Doku-Reihe vertieft die zentralen Umweltfragen des amerikanischen Westens und verbindet Forschergeist, geschichtliche Exkurse, Ökologie und kontemplative Momente. Er ist zugleich eine Hommage an eine neue Langsamkeit, ans genaue Beobachten und an die letzten wilden Landschaften des Kontinents.

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