Fluten
03.02.2026 • 01:45 - 03:20 Uhr
Spielfilm, Drama
Lesermeinung
Jonas (Fabian Kloiber) lässt sich im Wasser treiben.
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Jonas (Fabian Kloiber) rennt durch die anonyme Großstadt.
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Melissa (Tamara Theisen) steht verloren in der U-Bahn.
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Jonas (Fabian Kloiber) und seine Freundin Katharina (Alissa Borchert) küssen sich.
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Originaltitel
Fluten
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
Altersfreigabe
16+
Spielfilm, Drama

Fluten

Als Jonas seinen Job in einem Hamburger Start-up verliert, schafft er es nicht, seiner Freundin Katharina davon zu erzählen. Stattdessen verstrickt er sich immer weiter in Lügengeschichten, bis er die Kontrolle über die Ereignisse verliert. Jonas verliert seinen Job in einem Hamburger Start-up, schafft es aber nicht, seiner Freundin Katharina davon zu erzählen, denn kurz vor ihrem ersten Staatsexamen in Jura liegen bei Katharina die Nerven blank. Jeden Morgen verlässt Jonas die gemeinsame Wohnung und treibt auf seinen täglichen U-Bahn-Fahrten ziellos durch die Stadt. Auf einem dieser Streifzüge begegnet Jonas zufällig seinem ehemaligen Chef Marc. Er beginnt den charismatischen Jung-Manager zu beobachten. Aus Neugier wird allmählich Obsession, kleinere und größere Alltagslügen werden mehr und mehr zu einer Art Überlebensstrategie. Allmählich wundert sich auch Katharina über Jonas' merkwürdiges Verhalten, dem langsam die Kontrolle über die Ereignisse entgleitet. Regisseur und Autor Georg Pelzer thematisiert in seinem Abschlussfilm an der Bauhaus-Universität Weimar die Ohnmacht eines Einzelnen angesichts eines wachsenden Konkurrenz- und Erfolgsdrucks. Über sein Debüt sagt er: "Jonas ist Symptom einer Gesellschaft, in der es vor allem Einzelkämpfer und kaum Raum zum Scheitern gibt. Je mehr wir alle uns zurückziehen, je mehr wir auch das Private einer neoliberalen Marktlogik unterwerfen, desto mehr verlieren wir an Empathie und der Fähigkeit zu lieben." Mit weitgehend improvisierten Dialogen und einer dokumentarischen Kamera schafft "Fluten" eine unmittelbare Realität und macht den Performancedruck der neuen Arbeitswelt geradezu spürbar.

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