Fukushima - Chronik einer Katastrophe
20.05.2026 • 23:15 - 00:45 Uhr
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Ikuo Izawa, damals Schichtleiter im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi 1 und 2, im Interview: Er fühlt sich weniger als Held, sondern hat seiner Meinung nach einfach bis zum Ende seinen Job gemacht.
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Katsuaki Hirano arbeitete während der Reaktorkatastrophe am 11. März 2011 im Atomkraftwerk Fukushima: "Es gibt Dinge, die müssen getan werden, auch wenn das bedeutet, sich selbst zu opfern."
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Produktionsland
J
Produktionsdatum
2013
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Fukushima - Chronik einer Katastrophe

11. März 2011: Japan wird vom stärksten jemals dort gemessenen Erdbeben heimgesucht. Ein gewaltiger Tsunami folgt und durchbricht die Schutzmauern des Atomkraftwerks Fukushima. Die dadurch ausgelöste Atomkatastrophe drohte weitaus schlimmer zu werden als Tschernobyl. Die Existenz Japans als Nation war bedroht. Der Dokumentarfilm "Fukushima" zeigt minutiös, fesselnd und schonungslos die Chronik dieser beispiellosen Katastrophe. Der Film taucht mit beklemmenden Zeugenaussagen und atemberaubendem Archivmaterial in das Herz der Katastrophe ein und dokumentiert die Ereignisse Minute für Minute. Mit beispiellosem Zugang zu den sogenannten "Fukushima 50" - den Ingenieuren, Technikern, Soldaten und Feuerwehrleuten, die Strahlenschutzanzüge anzogen und die dunklen Reaktoren betraten, um die schmelzenden Kernbrennstoffe zu stabilisieren - enthüllt der Film die Insider-Geschichte dieser mutigen Männer, die Japan vor der kompletten nuklearen Verseuchung bewahrten. Er begleitet auch die Erfahrungen von Überlebenden, die versuchten, der Verwüstung und dem radioaktiven Niederschlag zu entkommen, sowie hochrangige Regierungsbeamte, die gegen die Zeit kämpften, um die Krise einzudämmen. Fukushima ist eine Geschichte des Überlebens, von Einfallsreichtum und vom Kampf, sich vom Abgrund zurückzuziehen. Der Film ist zugleich eine warnende Erzählung und das eindrucksvolle Zeugnis der menschlichen Widerstandsfähigkeit.

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