Franz Gernstl ist wieder unterwegs - diesmal in Unterfranken. Wie immer mit von der Partie: seine beiden Freunde und Kollegen, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz. Und natürlich: der rote Bus. Franz Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz reisen auf ihren eigenen Spuren! Denn das Trio hat diese Tour 1998 schon einmal gemacht.. Um herauszufinden, wie es sich im Freistaat so lebt, reisten sie damals entlang der bayerischen Grenzen. Jetzt sind die drei Menschenforscher wieder unterwegs - zur "Nachuntersuchung". Mitte der 1990er-Jahre hat der gelernte Schreiner Josef Dirker in der Brennerei seines Onkels beobachtet, wie sich das Aroma von Früchten durch das Destillieren für immer in eine Flasche bannen lässt. Josef Dirker hängte seinen Beruf an den Nagel und baute eine kleine Brennerei. 1998, als Franz Gernstl ihn das erste Mal besuchte, verkaufte er Schnaps von Früchten aus dem eigenen Garten mit selbst gemalten Etiketten. Inzwischen führt er ein Unternehmen mit 15 Angestellten, betreibt und brennt 140 Sorten Edelschnäpse. Bei der ersten Reise fuhr das Reporterteam über die bayerische Grenze auf die baden-württembergische Seite des Mains. Damals war ein junger Glasmacher in Wertheim gerade dabei, traditionelle italienische Schmelzverfahren auszuprobieren. Auch Joachim Ittig ist seiner Passion bis heute treu geblieben. Nahezu alle Autofahrer denken, sie müssen regelmäßig Motoröl wechseln. Hermann Trabold aus Reichholzheim meint das nicht. Er hat einen Filter erfunden, der den Ölwechsel überflüssig macht. Doch sein Filter verkauft sich schlecht. Michael Pfreundschuh hat sich seit dem ersten Besuch des Gernstl-Teams im Jahr 1998 nur maßvoll verändert. Mit seinem Laden "Monophon" in Würzburg ist zwar umgezogen von der alten Tuning-Garage in ein kultivierteres Ladenlokal, aber sein Geschäft macht er immer noch mit Schallplatten. Und noch mal ein Abstecher über die Grenze nach Baden-Württemberg: Besuch bei einem alten Bekannten. Norbert Fischer, eigentlich Theologe, hat seine Erfüllung im Käsemachen gefunden. Beim ersten Besuch war es sein Ehrgeiz, einen guten Roquefort herzustellen. Mittlerweile ist seine Minikäserei durch eine unorthodoxe Finanzierungsmethode (Aktien mit Käsedividende) zu einem ansehnlichen Betrieb angewachsen.
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