Gershwins "Rhapsody in Blue" mit Yuja Wang
28.01.2026 • 02:50 - 03:30 Uhr
Musik, Klassische Musik
Lesermeinung
Yuja Wang verleiht Strawinskys Konzert für Klavier und Bläser neue Strahlkraft.
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Solistisch glänzen und gleichzeitig das Mahler Chamber Orchestra leiten – die ultimative Herausforderung für Yuja Wang (vorne) im Wiener Musikverein
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Für Yuja Wang wird ein Traum wahr: Vom Klavier aus leitet sie das Mahler Chamber Orchestra im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.
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Originaltitel
Yuja Wang spielt und dirigiert George Gershwin - Mit dem Mahler Chamber Orchestra
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2024
Musik, Klassische Musik

Gershwins "Rhapsody in Blue" mit Yuja Wang

Solistisch glänzen und gleichzeitig das Mahler Chamber Orchestra leiten - die ultimative Herausforderung für Yuja Wang im ausverkauften Wiener Musikverein. Wangs Mutter war Tänzerin, ihr Vater Perkussionist. Sie ist also mit einem Gefühl für den Körper und für die Bewegung zur Musik aufgewachsen - Erfahrungen, die essenziell sind fürs Dirigieren. Die Herausforderung besteht darin, trotz aller geforderter Virtuosität den Überblick zu behalten, ein klares Tempo vorzugeben und den Orchestermusiker*innen Anstöße zu Phrasierung und dynamischer Gestaltung zu geben. Auch wenn sie im wahrsten Sinne des Wortes gerade keine Hand frei hat. Bei George Gershwins "Rhapsody in Blue" glänzt zuerst Jaan Bossier an der Klarinette. Er ist Gründungsmitglied des Mahler Chamber Orchestras und heute Professor in Frankfurt am Main. Bossier beginnt das charakteristische Glissando souverän schon beim Auftritt von Yuja Wang und übergibt dann den solistischen Staffelstab an die furiose Star-Pianistin. 1924 wurde Igor Strawinskys Konzert für Klavier und Blasinstrumente uraufgeführt. Yuja Wang prüft die 100 Jahre alte Komposition auf Herz und Nieren - tänzerisch, jazzig, schwelgerisch und manchmal streng mechanisch scheint dieses Stück in Musik gegossene ʺRoaring Twentiesʺ zu sein. Zwischendurch erklingt ʺDanzón Nr. 2ʺ von Arturo Márquez. Er verwebt darin Einflüsse mexikanischer Volksmusik mit dem Orchesterklang - und weil dieser 1994 uraufgeführte Tanz eher sinnlich als explizit modern klingt, gehört er zu den am häufigsten gespielten zeitgenössischen Kompositionen Mexikos. Aufzeichnung vom 27. Januar 2024 im Wiener Musikverein.

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