Inside Saporischschja
26.02.2026 • 00:50 - 01:40 Uhr
Info, Dokumentation
Lesermeinung
Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine war sie wieder zurück: die Sorge vor einem großen Reaktorunfall. Seit Anfang März 2022 ist Europas größtes Kernkraftwerk Saporischschja von Russland besetzt. Seitdem geriet der riesige Komplex mehrfach unter Bes
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Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine war sie wieder zurück: die Sorge vor einem großen Reaktorunfall. Seit Anfang März 2022 ist Europas größtes Kernkraftwerk Saporischschja von Russland besetzt. Seitdem geriet der riesige Komplex mehrfach unter Bes
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Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine war sie wieder zurück: die Sorge vor einem großen Reaktorunfall. Seit Anfang März 2022 ist Europas größtes Kernkraftwerk Saporischschja von Russland besetzt. Seitdem geriet der riesige Komplex mehrfach unter Bes
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Originaltitel
Nukemailing
Produktionsland
D, UA
Produktionsdatum
2024
Info, Dokumentation

Inside Saporischschja

Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine kam die Furcht vor einer nuklearen Katastrophe zurück. Bereits in den ersten Kriegstagen besetzen russische Truppen die Sperrzone rund um die Atomruine Tschernobyl, wenig später folgt das AKW Saporischschja. Während die russischen Truppen nach wenigen Wochen aus Tschernobyl abziehen, ist Europas größtes Kernkraftwerk seit Anfang März 2022 okkupiert. Mehrfach gerät die Anlage unter Beschuss, ist die Stromversorgung unterbrochen, bricht Feuer aus. Immer wieder warnen Experten. Im Krieg kann hier scheinbare Stabilität jeden Tag in eine akute Bedrohungslage umschlagen. Wie sicher sind Kernkraftwerke im Krieg? Was macht das mit den ukrainischen Beschäftigten? Was kann die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA tun? Die Dokumentation folgt drei Mitarbeitern ukrainischer Kernkraftwerke und erzählt von den Folgen der russischen Besatzung. Von Angst, illegalen Verhören und Folter. Für IAEA-Chef Rafael Grossi sind die Bedingungen, unter denen die Belegschaft arbeiten muss, die größten Sorgenpunkte. Die Arbeit am Film rief bei Regisseur Pavlo Cherepin persönliche Erinnerungen wach, früh lernte er als Kind nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl das Wort "Evakuierung" kennen. Und so blickt die Dokumentation auch zurück in das Land, in dem der schwerste Unfall in der zivilen Nutzung der Atomenergie nicht vergessen ist. Und das 1994 auf Atomwaffen verzichtete im Gegenzug für Sicherheitsgarantien.

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