Iss besser! Mit dem Ernährungs-Doc
19.05.2026 • 11:50 - 12:20 Uhr
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Tarik Rose
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
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Iss besser! Mit dem Ernährungs-Doc

Fermentieren wird überall auf der Welt zur Konservierung von Gemüse genutzt, sei es Sauerkraut in Deutschland oder Kimchi in Korea. Tarik Rose und Matthias Riedl stellen das Einmachen vor. Bei der uralten Methode werden Kohl oder Wurzelgemüse nicht erhitzt, sondern in Salzlake eingelegt. Somit bleiben alle Nährstoffe erhalten und noch mehr: durch den Gärungsprozess entstehen wertvolle Milchsäurebakterien. Das vitaminreiche und gehaltvolle Gemüse war früher wichtiger Bestandteil der Winterkost. Heutzutage liegt das traditionelle Einmachen von Lebensmitteln wieder im Trend. Fermentiertes Gemüse ist aber nicht nur für den Vorratskeller und gesundheitsbewusste Genießer geeignet. Feinschmecker und Sterneköche entdecken bei den Gärprozessen neue und aufregende Aromen. Fernsehkoch Tarik Rose und Ernährungs-Doc Matthias Riedl stellen die Grundtechniken für gesundes Einmachen vor und bereiten einige schmackhafte Gerichte mit fermentierten Gemüsesorten zu. Los geht es mit Kimchi. Für das koreanische Nationalgericht wird Chinakohl in Stücke geteilt und mit Salz, Chilipaste, Ingwer, Knoblauch und Fischsoße mariniert. In der "Iss besser!"-Küche kommen zudem noch Möhren, Frühlingszwiebeln und Apfelstücke dazu. Im Anschluss an den Gärungsprozess ist Kimchi nicht nur ein vitaminreiches Superfood, sondern ein echtes Geschmackserlebnis mit salziger und pikanter Würze. Zudem zeigen die beiden, wie Rote Bete und Kohl als Sauerkraut fermentiert werden können. Letzteres ist die Grundlage für ein weiteres Gericht: Gemüse-Bowl mit Pilzen und Huhn. Dafür wird das Kraut mit asiatischen Soßen, Sesamkörnern, Knoblauch und Ingwer gewürzt und mit gebratenen Pilzen und Hühnerfilet in einer Schüssel angerichtet. Dazu kommen noch etwas Kimchi, Reis und feingehobelte Rettichstreifen. Zum Abschluss gibt es eine Sauerkraut-Bouillon mit Graupen. Früher galten die geschälten und polierten Gerstenkörner als Arme-Leute-Essen. Zu Unrecht: Graupen haben einen feinen, säuerlichen und nussigen Geschmack und eigenen sich sowohl für Eintöpfe, Salate oder als körnige Alternative zu Reis. Obendrein sind die Gestenkörner reich an Ballaststoffen, Eisen und Zink. Dazu gibt es ein gebratenes Makrelenfilet aus der Pfanne. Der Meeresfisch ist preiswert und lecker, kann aber auch mit gesunden Omega-3-Fettsäuren, hochwertigem Eiweiß und reichlich Vitamin A-Gehalt punkten: Der ist wiederum wichtig für die Wachstumsprozesse vieler Zellen und für die Gesundheit von Haut, Schleimhäuten und Augen.

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