JENKE. Experiment. Nicht ohne mein Handy - Wie uns Social Media und Smartphones abhängig machen
20.10.2025 • 20:15 - 22:15 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
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Jenke von Wilmsdorff
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Originaltitel
Jenke.
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Altersfreigabe
12+
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Mein Handy, meine Sucht

Von Eric Leimann

Das neue Experiment Jenke von Wilmsdorffs, "Nicht ohne mein Handy", heißt im Untertitel "Wie uns Social Media und Smartphones abhängig machen" – ein Thema, das viele Menschen betreffen dürfte. Zwei Wochen übt Jenke von Wilmsdorff den Totalverzicht. Wie ändert sich sein Leben?

Jenke von Wilmsdorff ist ja nicht alleine. Er stellt sich gemeinsam mit seinem Kameramann dem Experiment des Smartphone-Verzichts. Jenke und sein Doku-Partner lebten zwei Wochen offline. Oder: Sie versuchten es zumindest. Jenke von Wilmsdorff sagt über sein neustes Experiment: "Manche Wissenschaftler behaupten, wir hätten inzwischen nur noch die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs." Im Film wird untersucht, welche Veränderungen in Jenkes Gehirn durch den Verzicht messbar sind. Smartphones gelten als "mächtigste Droge der Welt".

Die handlichen Geräte beziehungsweise ihre Inhalte werden bewusst auf Sucht programmiert und nutzen Schwachstellen der Psyche aus. Auch das wird in der Doku durchleuchtet. Tatsächlich kann übertriebene Smartphone-Nutzung zu schrumpfenden Hirnbereichen, drastisch reduzierter Aufmerksamkeit und großen psychischen Problemen führen – vor allem bei Jugendlichen.

Nächstes Jenke-Thema: Wie werde ich reich?

Jenke von Wilmsdorff recherchiert zum Thema Handysucht und findet heraus, welche Prinzipien hier greifen und wie man die Sucht therapieren kann. Die Doku zeigt, wie stark bereits die Anwesenheit eines Handys die Aufmerksamkeit von Schülern beeinflusst – einfach nur die Tatsache, dass ein Smartphone auf dem Tisch liegt. Jenke spricht mit Experten darüber, ob zum Beispiel ein Handyverbot an Schulen sinnvoll wäre. Wissenschaftler äußern sich dazu, welche vernünftigen Lösungsansätze und Strategien umgesetzt werden müssten.

"JENKE. Experiment. Nicht ohne mein Handy" ist die erste von insgesamt sieben ProSieben-Dokumentationen (immer montags, um 20.15 Uhr): Am 27. Oktober widmet sich Linda Zervakis in "LINDA ZERVAKIS. Under attack – wer Deutschland bedroht und wie wir uns wehren" dem Thema Sicherheit. Dafür reist sie an die NATO-Ostgrenze. In "JENKE. Report. Der Traum vom schnellen Geld – Wie werde ich reich?" (3. November) recherchiert Jenke von Wilmsdorff unter anderem unter Krypto-Millionären in Dubai.

Thilo Mischke begleitet in "THILO MISCHKE. Spurlos verschwunden – der Deutsche aus dem Folterknast" (10. November) den Mitarbeiter einer Hilforganisation in jenes Foltergefängnis in Syrien, in dem er 2018 für anderthalb Monate gefangen war. "JENKE. Zeitreise" führt ihren Protagonisten am 17. November, 20.15 Uhr, zurück in die 1980-er. Linda Zervakis knöpft sich in "LINDA ZERVAKIS. Dumm, dümmer, Deutschland? Raus aus der Bildungskrise!" (24. November, 20.15 Uhr) wiederum das deutsche Schulsystem vor. Den Abschluss der Doku-Reihe bildet letztlich "THILO MISCHKE. Dikta-Tour – das Comeback der Autokraten" am 1. Dezember: Thilo Mischke fragt darin, warum Demokratien weltweit unter Druck stehen. Dafür reist er unter anderem nach Ungarn, El Salvador und in die USA.

JENKE. Experiment. Nicht ohne mein Handy – Mo. 20.10. – ProSieben: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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