Warum kämpfen Menschen weltweit für den Umweltschutz, und was verbindet sie in ihrem Engagement? Im ARTE-Dokumentarfilm "Kampfgefährtinnen" werden junge Aktivistinnen vorgestellt, die ein gemeinsames Ziel haben: Die Erde retten.
Greta Thunberg gehört zu den bekanntesten Klima-Aktivistinnen der Welt, die von ihr initiierten "Schulstreiks für das Klima" sind zur globalen Bewegung "Fridays for Future" gewachsen. Viele junge Aktivistinnen nehmen sich ein Beispiel an der 23-Jährigen und kämpfen für den Umwelt- und Klimaschutz – einige von ihnen haben sich im Laufe der Zeit zu großen Leitfiguren entwickelt. Aber wer sind diese Frauen, und was treibt sie dazu an, den Planeten zu retten? Der Dokumentarfilm "Kampfgefährtinnen" soll Antworten liefern.
Regisseur Henri de Gerlache stellt sechs Klima-Aktivistinnen aus verschiedenen Ländern vor, die in den letzten Jahren zu den Gesichtern einer Bewegung geworden sind: Luisa Neubauer, Léna Lazare, Anuna De Wever Van der Heyden, Adélaïde Charlier, Mitzi Jonelle Tan und Leah Namugerwa. Der Dokumentarfilm gewährt Einblicke in das Engagement der Frauen, dabei setzt sich jede von ihnen auf ihre jeweils eigene Art für den Planeten ein. Wie sie es geschafft haben, zu "Kampfgefährtinnen" zu avancieren, zeigt der gleichnamige Film.
Des Weiteren zieht Gerlache Parallelen zwischen ihrem Engagement und dem ihrer Vorreiterin, der Aktivistin Julia "Butterfly" Hill. Vor ungefähr 20 Jahren schaffte sie es, einen tausendjährigen Wald vor dem Abholzen zu bewahren – indem sie 738 Tage auf einem kalifornischen Küstenmammutbaum verbrachte.
"Kampfgefährtinnen" – Sa. 12.11. – ARTE: 22.40 Uhr