Keine Kinder, keine Männer - Südkoreas Frauen unter Druck
11.02.2026 • 22:05 - 23:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Jin trifft in ihrer Wahlheimat Südafrika ihr Patenkind Ethan, während sie hofft, eines Tages selbst ein Kind zu bekommen.
Vergrößern
Die Filmemacherin Jin Jeon hört ihre biologische Uhr ticken: Sie vergleicht die Preise für das Einfrieren von Eizellen, bevor es für sie zu spät ist.
Vergrößern
Die 35-jährige Jin (Mi.) auf einer südkoreanischen Hochzeit: Bei solchen Gelegenheiten wird ständig Druck auf die Frauen ausgeübt, selbst zu heiraten und Kinder zu bekommen.
Vergrößern
Jin gibt eine Dinnerparty, um mit ihren Freundinnen über das Einfrieren von Eizellen zu sprechen.
Vergrößern
Originaltitel
Egging Life
Produktionsland
COR, D
Produktionsdatum
2022
Info, Gesellschaft + Soziales

Keine Kinder, keine Männer - Südkoreas Frauen unter Druck

Jin und ihre besten Freundinnen Joyce und Bobo leben in Südkoreas Hauptstadt Seoul und haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind Mitte 30, erfolgreich in ihrem Beruf und haben den innigen Wunsch nach einem Kind. Der Druck auf Frauen in der südkoreanischen Gesellschaft, zu heiraten und Kinder zu bekommen, ist immens: Hier nennt man Frauen wie Jin und ihre Freundinnen "Gold Miss" - Frauen, die zwar Karriere und Geld, oft aber keinen Mann und keine Kinder haben. Jin liebt ihre Freiheit und Unabhängigkeit, andererseits muss sie sich sogar in der Weltmetropole Seoul von Taxifahrern fragen lassen, warum sie immer noch unverheiratet ist. Zugleich tickt ihre biologische Uhr. Wie viel Zeit wird ihr noch bleiben, um sich zu entscheiden zwischen Kindern und Karriere? Aber warum muss sich eine Frau überhaupt entscheiden? Soll Jin sich von einer der vielen Partneragenturen verkuppeln lassen - oder sich für ein nicht ganz so kleines Vermögen ihre Eizellen einfrieren lassen, um später Nachwuchs bekommen zu können, wenn es "besser" passt? Und wie vereinbar ist das mit weiblicher Selbstbestimmung, wenn sie sich von der Gesellschaft vorschreiben lässt, ob und wann sie heiraten und Kinder bekommen sollte?

Das beste aus dem magazin

Das Buch "Du bist das Problem, das ich  mir wünsche."
<span class="label label-info">Gesundheit</span>

Für Sie gelesen: "Du bist das Problem, das ich mir wünsche. Konflikte humorvoll lösen"

Iris Gavric und Matthias Renger, bekannt für ihren Bestseller "Shitmoves", widmen sich in ihrem neuen Buch "Du bist das Problem, das ich mir wünsche" den Herausforderungen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Mit Humor und persönlichen Beispielen zeigen sie kreative Streit-Hacks.
Eine Person steht am Meer im Sonnenuntergang und streckt die Arme aus. Darüber ein Schriftzug "Aktiv und Gesund".
<span class="label label-info">Gesundheit</span>

Gesundheitssendungen in der Mediathek abrufen

Gesundheitssendungen im TV sind oft nicht im passenden Sendezeitpunkt zu sehen. Dank der Mediatheken der Sender kann man verpasste Sendungen jederzeit online nachholen.
Andrea Kern.
<span class="label label-info">Gesundheit</span>

Das hilft sanft und schnell bei Verstopfung

Eine Stammkundin berichtet von Verdauungsproblemen. Der Apotheker empfiehlt ballaststoffreiche Ernährung und pflanzliche Mittel wie Flohsamenschalen und Sennesfrüchte für schnelle Abhilfe.
Eine Weltkarte mit einem Strohhut, einem Kompass und zwei Spritzen.
<span class="label label-info">Reise</span>

Gut geschützt auf Reisen

Damit eine Fernreise wirklich Spaß macht, muss sie gut geplant sein. Dazu gehört auch, rechtzeitig an den notwendigen Impfschutz zu denken. prisma gibt einen kleinen Überblick über wichtige Impfungen und wann der beste Impfzeitraum ist
Axel Beyer hält sein neues Buch in der Hand.
<span class="label label-info">HALLO!</span>

Axel Beyer über sein neues Buch: „Hunde sind kein Spielzeug“

Axel Beyer hat ein neues Buch vorgelegt. Nach seinem Roman „Immer nur aufregen ist auch keine Lösung“, geht es in seinem neuen Buch „Zwei Fellnasen ziehen um“, erschienen bei Rowohlt, um den besten Freund des Menschen. Prisma hat ihn gesprochen.
Ein Mensch lehnt Wein ab.
<span class="label label-info">Gesundheit</span>

Dry January: Pause für den Körper

Im Januar verzichten viele Menschen auf Alkohol, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Der Verzicht verbessert die Gesundheit und wirkt sich positiv auf Leber, Herz-Kreislauf-System und Schlaf aus. Zudem gibt man Kindern ein gutes Vorbild.