König Ludwig I. - Zwischen Kunst, Mätressen und Revolution
28.12.2025 • 21:00 - 21:45 Uhr
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Pompejanum thronend über dem Main, errichtet nach dem Vorbild der "Casa dei Dioscuri" in Pompeji von Friedrich von Gärtner – nicht als Privatvilla für den König, sondern für den Kunstliebhaber zum Genuss und Studium, Aschaffenburg 1840/48.
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Bavaria und Ruhmeshalle als Bayerisches Nationaldenkmal, privat finanziert von König Ludwig I., gestaltet von Ludwig Michael Schwanthaler (1802-1848) (Bavaria), gegossen von Ferdinand von Miller (1813-1887) (Bavaria) und erbaut von Leo von Klenze (Ruhmesh
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Walhalla bei Regenstauf zur "Erstarkung und Vermehrung des deutschen Sinnes", erbaut von Leo von Klenze im Auftrag von König Ludwig I., 1830/42.
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Hagen ermordet Siegfried, die Schlüsselszene für die Nibelungensäle im Königsbau der Münchner Residenz, gestaltet von Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872) unter Mitarbeit von Friedrich von Olivier und Wilhelm Hauschild im Auftrag König Ludwigs I., 18
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Originaltitel
König Ludwig I. - Zwischen Kunst, Mätressen und Revolution
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
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König Ludwig I. - Zwischen Kunst, Mätressen und Revolution

"Nur als ein Herrscher zu leben, meiner Natur genüget es nicht!" Mit diesen Worten offenbarte König Ludwig I. (1786-1868) den Facettenreichtum seiner Persönlichkeit. Gerade dieser Vielschichtigkeit widmen sich in dieser Filmdokumentation Bernhard Graf und seine Protagonisten Max Emanuel Herzog in Bayern und Abt Johannes Eckert OSB sowie Kunstwissen-schaftler und Historiker. Zunächst präsentieren sich seine Schicksalsschläge als Kind und Kronprinz. Dem gegenüber stehen Ludwigs Italienfahrten und das Schlüsselerlebnis in Venedig, wo er die Leidenschaft für schöne Frauen und am Beispiel der Hebe, der Göttin der Jugend des Bildhauers Antonio Canova, die Passion für die Kunst entdeckte. Beide Begehrlichkeiten sollten zeitlebens seinen Alltag bestimmen. Nun zeigt sich der König, wie er sich seinen Traum erfüllte, München zu einem "Florenz" und "Athen" an der Isar zu verwandeln, ja das gesamte Königreich unter seiner Kunstauffassung zu einen und die Auswirkungen der Säkularisation zu mildern. Keineswegs gefährdete er mit seinen zahlreichen Projekten die Finanzen des Königreichs Bayern - im Gegenteil! Dennoch kam es zu Auseinandersetzungen zwischen dem Wittelsbacher und seinen Architekten und Künstlern. Als Klassizisten, Romantiker und Nazarener vertraten sie ihren Stil und missbillig-ten den königlichen Sammler unterschiedlicher Kunstrichtungen. Mit seiner Kunstpolitik geriet er auch in Konflikte mit seinen Verwandten. Dem nicht genug - mit seinen zahlreichen Mätressen provozierte er den Königshof und demütigte seine Gattin Therese. Am Ende des Films stehen der Widerstand der Minister, das empörte Volk (Hambacher und Gaibacher Fest, Bierrevolution und Revolte von 1848) und Ludwigs Rücktritt nach der Lola-Montez-Affäre. Als abgedankter Monarch musste er erneut Schicksalsschläge hinnehmen: Dass der Sohn König Maximilian II. seine Kunstprojekte nicht unterstützte und er sogar das bayerische Nationaldenkmal (Bavaria, Ruhmeshalle) aus seiner Privatschatulle finanzieren musste; sein jüngerer Sohn Otto den griechischen Thron verlor; seine Gemahlin an Cholera starb und er erkennen musste, dass sein geliebtes Königreich nach und nach seine Souveränität verlor. War seine Herrschaft entsprechend seiner Devise "GERECHT" und "BEHARRLICH", er Bayerns größter König?

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