Krabbeltiere
14.06.2026 • 14:00 - 14:20 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
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Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2023
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Krabbeltiere

Der Spinnenläufer Spinnenläufer sind nicht gerade schöne Haustiere: viele und lange Beine, schnell unterwegs und so plötzlich wie sie auftauchen, verschwinden sie auch wieder. Dafür sind sie umso nützlicher. Sie fressen das, was der Mensch als Ungeziefer oder Lästlinge anschaut. Mücken zum Beispiel, oder Fliegen. Sogar Bettwanzen frisst der Spinnenläufer. Hinaus spedieren ist zudem anstrengend und kann schmerzhaft sein. Seine Beisszangen können die menschliche Haut durchdringen. Der Biss fühlt sich ähnlich an wie ein Wespenstich und kann im schlimmsten Fall auch eine Entzündung auslösen. Der Spinnenläufer hat übrigens eine Fähigkeit, die dem Menschen fehlt. Er kann abgetrennte Gliedmassen regenerieren. Das heisst: Wenn ein Bein abfällt, kann es Stück für Stück nachwachsen, sobald sich das Tier häutet. Die Hummel Hummeln sind nicht nur putzig zum Anschauen, wenn sie von Blüte zu Blüte fliegen mit ihrem dichten Fell. Diese Insekten sind auch wichtig und nützlich, wenn es um Lebensmittel geht. Hummeln können Nachtschattengewächse bestäuben, also beispielsweise Tomaten oder Kartoffeln. Die Pollensäcke dieser Pflanzen sind so gebaut, dass sie die Pollen nur hergeben, wenn heftig daran gerüttelt wird. Dafür beissen Hummeln in den Pollensack und bringen ihre Flugmuskeln auf Hochtouren. Der Fachbegriff dafür lautet "buzz polination". Wenn das passiert, ist ein relativ lautes Summen zu hören. Die Hummel bewegt dabei ihre Flügel nicht, sondern nur die Muskeln. So kommt sie an die für sie wichtigen Pollen heran und bestäubt die für Menschen nützlichen und wichtigen Pflanzen wie eben Tomaten oder Kartoffeln. Der Rosenkäfer Rosenkäfer fallen durch ihre kräftigen Farben auf, ein knalliges grün beispielsweise wie beim "Goldglänzenden Rosenkäfer", der häufig im Garten anzutreffen ist. Dort verrichtet er wichtige und nützliche Arbeit. Als Käfer in dem er Blüten bestäubt, vor allem aber als Larve - also als Engerling. Dieser ernährt sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und scheidet danach Hummus aus. Da ein Rosenkäfer-Engerling mehrere Jahre zur Entwicklung braucht, ist er ein nützlicher Gartenhelfer und kein Schädling. Im Gegensatz zu den Junikäfern: Deren Engerlinge fressen noch lebendige Wurzeln und können grossen Schaden anrichten. Den Schädling vom Nützling zu unterscheiden ist für Gärtnerinnen und Gärtner wichtig und durchaus einfach: Der Engerling des Rosenkäfers - also des Nützlings - hat kaum sichtbare Beine und bewegt sich auf dem Rücken. Der Schädling hingegen, der Engerling des Junikäfers, hat gut sichtbare Beine und bewegt sich auf dem Bauch oder seitwärts.

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