(1): Maniok nach ivorischer Art: Placali mit Okra-Soße Manchmal kann man sich einfach nicht zwischen Fleisch und Fisch entscheiden. Dieses ivorische Rezept vereint beides. Als Gaumenfreude für die Journalistin Sabrine Kasbaoui bereitet die Köchin Véronique Vonan Placali, eine fermentierte Maniokbeilage, mit Okra-Soße zu. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard erklärt, was Placali mit den Akan-Völkern verbindet, und beleuchtet die Geschichte des Okra-Gemüses. Abschließend geht es um fleischbasierte und rein pflanzliche Ernährung in der Elfenbeinküste. (2): Ein Biss'chen Heimat: Batty, eine Ivorerin in Toulouse In Toulouse, der rosafarbenen Stadt, verspürte Batty von Anfang an die menschliche Wärme, die sie aus ihrer Heimat kennt. Für ihre Gäste bereitet sie den beliebten Schulschluss-Snack der Elfenbeinküste vor: Allocos, frittierte Kochbananen. Dazu gibt es fermentierten Maniok, auch Attiéké genannt, und Garba, ein Streetfood-Gericht mit knusprig gebratenem Fisch. Das kann nur lecker werden! Sie isst das Gericht im Freundeskreis und mit den Händen - wie zu Hause. (3): Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Rezept für Placali mit Okra-Soße, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! --------------------------- Rezept für Placali mit Okra-Soße Zutaten für 4 Personen: 6 Garnelen 6 Samtkrabben 250 g Schnecken 300 g geräucherter Speck 400 g Kutteln 3 Zwiebeln 3 Kartoffeln 2 kleine Chilischoten 1 EL Garnelenpulver 1 kg Okraschoten 400 g fermentierte Maniokmasse Zubereitung: Placali: - Die fermentierte Maniokmasse mit etwas Wasser verdünnen und glattrühren. - Die Mischung in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 20 Minuten unter ständigem Rühren kochen. - Vom Herd nehmen und aus der Masse Bällchen formen. Okra-Eintopf: - Die Zutaten in einem großen Topf schichten: zuerst Speck, Kutteln, Krabben, Schnecken, Garnelen, dann die Zwiebeln im Ganzen, die Kartoffeln und die Chilischoten. - Mit reichlich Wasser aufgießen und 40 Minuten zugedeckt kochen. - Die gegarten Kartoffeln herausnehmen und mit etwas Eintopfwasser pürieren. Das Püree zum Andicken wieder in den Topf geben. Nach ca. 20 Minuten Kochzeit das Krabbenpulver hineinstreuen. - Die Okraschoten fein schneiden. In einem Topf mit Wasser unter ständigem Rühren kochen, bis sich Fäden bilden. - Die gekochten Okraschoten mit dem Eintopf vermengen. - Den Placali (fermentierte Maniokmasse) über Dampf erhitzen und mit dem Eintopf servieren.
Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
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