Der Scirocco entsteht in der heißen Luft über der Sahara und strömt nach Norden. Wo er weht, können die Temperaturen innerhalb weniger Stunden um zehn Grad Celsius steigen. Tiere verkriechen sich in den Dünen, um sich vor dem rund 90 Stundenkilometer schnellen Wind zu schützen, der Unmengen von Sand aufwirbelt, und auch die Nomaden haben gelernt, mit dem Scirocco umzugehen. Auf seinem Weg zur Küste schleift der heiße, sandige Wind den Boden ab, entwurzelt Olivenbäume, trocknet die Vegetation aus und entfacht Brände. Wissenschaftler und Meteorologen versuchen, den Scirocco besser zu verstehen. Seine Staubwolken gelangen bis nach Europa und legen sich als ockerfarbene Schicht auf die schneeweißen Gipfel der Alpen. Dies beschleunigt die Schneeschmelze und stört die hiesigen Ökosysteme. Wissenschaftler des "Barcelona Dust Forecast Center" nehmen die gesundheitsschädlichen Partikel unter die Lupe und versuchen, die Staub- und Sandstürme mit Hilfe eines der größten Superrechner Europas zu modellieren und genauer vorherzusagen. Doch der Scirocco bringt nicht nur Zerstörung, er hat auch große Künstler und Musiker inspiriert - so findet er etwa in Antonio Vivaldis berühmten "Vier Jahreszeiten" Erwähnung. Der Scirocco tut auch der Natur gut: Auf seinem Weg über das Mittelmeer lädt er Mineralsalze ab, die für die marine Artenvielfalt von großer Bedeutung sind, und ist damit einer der wichtigsten Nährstofflieferanten für das Meer. Trotz seines zerstörerischen Potenzials fasziniert der Scirocco die Menschen seit jeher, von den Dünen der Sahara bis zu den schneebedeckten Bergen Europas.
Auch im Alter können Migränetherapien wie CGRP-Antikörper und Triptane wirksam eingesetzt werden. Entscheidend ist der individuelle Gesundheitszustand, nicht das Alter.
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