Sehr schön und mit viel Liebe für Rom gemacht. Der Kommentar des Filmautors Peter Kottmann ist heiter ironisch und nimmt den Zuschauer mit in das alltägliche Rom, wenn im Winter die Touristen nicht mehr oder nur noch in geringer Zahl in der Stadt sind und sich die Römer und Römerinnen unter sich amüsieren. Wo gehen diese am Abend hin, was wird geboten? Es gibt selbstverständlich viele Restaurants, Bars, Tanzlokale bzw. Nachtclubs, in denen auch immer live Musik gemacht wird. Zu Bildern des Tanzlokals "Vecchia America" erklärt Peter Kottmann süffisant: "Die Dekoration ist so, wie ein Sohn der Apenninen-Halbinsel das alte Amerika aus dem Kino gelernt hat." Ein paar Minuten später ist der Film dann auf dem sonntäglichen Flohmarkt, auf dem man laut Kottmann alles kaufen kann, vom Auto zum selbst basteln bis zur Nato-Ausschussware: Ein Mantel wechselt den Besitzer, schwarz gekleidete Priester begutachten Ware, der Maroni-Verkäufer langweilt sich und mitten im Getümmel spielt eine kleine Frauenband zur Unterhaltung auf. Vom Flohmarkt geht es zum Zirkus, der gerade in Rom gastiert und der damit Reklame macht, ein deutscher Zirkus zu sein - weil das bei den Römern besser ankommt. In Wirklichkeit ist das natürlich ein rein italienischer Zirkus und der Elefant, der im Stil von Jackson Pollock schwungvoll ein abstraktes Bild auf die Leinwand zaubert - er führt dabei den Pinsel mit dem Rüssel - ist bestimmt auch Italiener. In der Vorstellung sieht man dann die berühmte Musik-Clowntruppe "I Salvadori" mit einem Twist bzw. dem, was sie daraus machen. Nach einer großartigen Tanz- und Gesangseinlage von Caterina Valente, die beim italienischen Fernsehen gerade mehrere Shows produziert, und einer Glanznummer der "Bruttos", damals Italiens albernstes Gesangsensemble, endet der Film mit einer zauberhaft-romantischen Tanzchoreographie eines verliebten Paares nachts irgendwo in Rom auf einer antiken Treppe. Ach ja, und irgendwann im Laufe des Films sieht man in einem Nachtclub auch Gino Cervi, den berühmten Bürgermeister und Gegenspieler von Don Camillo, und den noch sehr jungen aber noch viel berühmteren französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo.
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