Markus Lanz - Flucht
30.10.2025 • 22:15 - 23:20 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
12 Jahre Bürgerkrieg in Syrien. Markus Lanz in einem komplett zerstörten Stadtviertel von Damaskus.
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Baba Mahhouz (r.) vor seinem zerbombten Haus in Douma (Syrien) im Gespräch mit Markus Lanz (l.).
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Endstation Europa – Markus Lanz (r.) trifft Max (l.) aus Senegal, dem die Flucht nach Europa gelungen ist
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Markus Lanz im zerstörten Damaskus (Syrien)
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Originaltitel
Markus Lanz - Flucht
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Gesellschaft + Soziales

Warum flüchtet der Mensch aus seiner Heimat?

Von Eric Leimann

Der Top-Talker des ZDF beschäftigt sich in seiner neuen Dokumentation "Markus Lanz – Flucht" mit den Migrationsbewegungen, die Europa und die Welt in Not und Aufruhr versetzen. Warum flüchten Menschen aus ihrer Heimat – und was müsste passieren, damit die Menschen bleiben wollen?

Neben seiner einflussreichen Gesprächssendung "Markus Lanz" im ZDF begibt sich der deutsche Top-Talker auch immer wieder auf Reisen, um in aufwendigen Dokumentationen den brennenden Themen unserer Zeit nachzugehen. "Amerika ungeschminkt" (Oktober 2024) und "Ukraine: Leben mit dem Krieg" (November 2023) hießen die bis dato letzten Filme. Nun widmet sich der 56-Jährige einem neuen Thema, das die Welt belastet. Für "Markus Lanz – Flucht" reist er gemeinsam mit der Autorin Anabel Münstermann zu drei Brennpunkten internationaler Fluchtbewegungen: nach Syrien, in den Senegal und nach Süditalien.

In Syrien begegnet Markus Lanz Menschen, die Krieg, Gewalt und Folter überlebt haben. Er besucht zerstörte Städte sowie Orte wie das ehemalige Gefängnis Sednaya, die für staatliche Repression stehen. Die Bilder und Gespräche von dort verdeutlichen, warum eine Rückkehr für viele Geflüchtete ausgeschlossen bleibt. Gleichzeitig trifft Lanz auf Personen, die trotz jahrelanger Not und Unsicherheit vor Ort weiterhin auf eine friedliche Zukunft hoffen.

Von Syrien in den Senegal und nach Süditalien

Im Senegal richtet sich der Fokus auf die ökonomischen Hintergründe von Migration. Dort ist der Fischfang – einst eine wesentliche Lebensgrundlage – durch internationale Fangflotten erheblich zurückgegangen. Infolgedessen entsteht eine neue Infrastruktur: Fischerboote werden zu Transportmitteln für Migranten, frühere Kapitäne sind nun Schleuser. Junge Männer berichten von ihren Beweggründen, Hoffnungen und den Gefahren der Überfahrt. Für viele Familien sind zudem Geldsendungen aus Europa überlebenswichtig.

In Süditalien zeigt die Reportage die Schwierigkeiten, die nach der Ankunft der Geflüchteten in Europa entstehen. Einheimische und lokale Politiker sprechen sowohl von Hilfsbereitschaft und Solidarität als auch von Ablehnung, überforderten Strukturen und politischem Druck. Die Veränderungen, die Migration mit sich bringt, sind hier im Alltag ebenso spürbar wie in den Herkunftsländern.

Markus Lanz – Flucht – Do. 30.10. – ZDF: 22.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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