Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen am ganzen Körper waren hier lange Zeit ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Heretu Tetahiotupa und Teiki Huukena sind die Pioniere der neuen Tattoo-Bewegung auf den Marquesas-Inseln. Sie haben eine Tätowier-Schule ins Leben gerufen, in der das alte Wissen über die originalen Marquesas-Motive vermittelt wird. Die Bedeutung der alten Tattoo-Zeichen ist fast komplett verloren gegangen. Auf Nuku Huva, der nördlichen Hauptinsel des Archipels, durchstreifen Heretu und Teiki die Waldgebiete. Hier verbergen sich Hinterlassenschaften ihrer Vorfahren und Hinweise zu ursprünglichen Tattoo-Motiven. Das früher nahezu komplett isolierte Insel-Volk auf den Marquesas entwickelte eine eigene Sprache und einzigartige Zeichensymbole. Die wurden als Tattoos unter die Haut gestochen und in Felsen geritzt. So haben einige Symbole die Jahrhunderte überdauert. Schätzungsweise seit dem 4. Jahrhundert wurde der Archipel von Seefahrern aus Westpolynesien besiedelt. Politisch und wirtschaftlich sind die Marquesas heute fest an Frankeich und Europa angebunden. Einst aber regierte hier ein recht kriegerisches Südsee-Volk, das Kannibalismus praktizierte und Menschenopfer darbrachte. Und: damals ließ man sich jeden Teil des Körpers tätowieren. Die Menschenopfer wünscht sich heute niemand zurück. Die Tätowierungen aber schon. Heretu gehört zur Avantgarde der Tattoo-Bewegung. Er hat sich sogar schon ein großes Tattoo ins Gesicht stechen lassen, wie einst die Vorfahren. Haben die martialisch anmutenden Tätowierungen eine Zukunft in der modernen Welt der Marquesas-Inseln?
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