Megapark am Warnowufer
28.04.2026 • 14:00 - 15:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Der "Chinesische Garten" war 2003 ein Geschenk Chinas an Rostock. Er lockt mit seiner Ruhe bis heute die Besucher*innen.
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Im Laderaum des Traditionsschiffes wird als Attraktion für Kinder ein Becken mit ferngesteuerten Schiffen aufgestellt.
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Seit kein Eintritt mehr bezahlt werden muss, hat sich die Besucherzahl vervierfacht.
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Die Pflege des 60 Hektar großen Parks kostet die Stadt Rostock jährlich zwei Millionen Euro.
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Originaltitel
Megapark am Warnowufer - Wie aus einem Flop ein Erfolg werden soll
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Info, Gesellschaft + Soziales

Megapark am Warnowufer

Ein Megapark sollte die Plattenbauviertel im Norden Rostocks beleben und selbst ein Besuchermagnet sein. Nicht nur zur Internationalen Gartenbauausstellung 2003 in Rostock, sondern vor allem auch danach. Erklärtes Ziel: touristischer Hotspot, das nach Betreiberangaben größte Open-Air-Gelände nördlich von Berlin. 100 Hektar Park mit dem Weidendom, damals das größte "lebendige Bauwerk", großer Bühne, Gärten und vor allem: eigenem Strand und Schifffahrtsmuseum. Doch das alles ruhte fast 20 Jahre lang im Dornröschenschlaf. Ab und zu gabe es ein Freiluftkonzert, das war's. Nur wenige Besucher*innen kommen außerhalb von Veranstaltungen auf das Gelände. Jahrelang schreckte das Eintrittsgeld, dessen Sinn sich den meisten Gästen nicht erschloss, und die relative Ferne zum Rostocker Zentrum, gepaart mit schlechter Verkehrsanbindung, ab. 62 Millionen Euro hatten Stadt, Land und Bund in den Bau und die Gestaltung des IGA-Parks investiert. Ein Team aus jungen Leuten erweckt den IGA-Park zum Leben. Der Film begleitet sie über ein Jahr und dokumentiert den Aufbau von Europas erstem Wasserpark auf einem Fluss mit Wasserskianlage, riesigen Wasserrutschen, neuen Gebäuden und schwimmenden Hüpfburgen. Dazu zeigt die Dokumentation die neuen Ideen für das Schifffahrtsmuseum und blickt zurück auf die Internationale Gartenbauausstellung IGA 2003 in Rostock.

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