Mensch Máxima!
04.05.2021 • 20:15 - 21:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Mensch Máxima!
Produktionsland
D, NL
Produktionsdatum
2021
Info, Gesellschaft + Soziales

Sympathische Perfektionistin: Königin Máxima wird 50

Von Sandra Gundelach

Seit acht Jahren regiert Máxima an der Seite von König Willem-Alexander über die Niederlande. Doch was treibt die heute so beliebte, gebürtige Argentinierin privat an? Wenige Tage vor ihrem 50. Geburtstag beleuchtet diese "ZDFzeit"-Dokumentation das bewegte Leben der Königin der Niederlande.

Schon seit 2013 sitzt sie an der Seite ihres Mannes Willem-Alexander auf dem niederländischen Thron: Königin Máxima. Doch nicht immer war die strahlend schöne Frau, die am 17. Mai ihr 50. Lebensjahr vollendet, das beliebte Aushängeschild der niederländischen Monarchie. Die "ZDFzeit"-Dokumentation von Anette Köhler beleuchtet das Leben der Frau hinter der Krone mit neuen Bildern und Interviews- und zeigt deutlich auf, wie die Königin zu dem strahlenden Menschen werden konnte, der sie heute ist.

Ob Staatstermine, UN-Vollversammlung oder Familientag mit ihren drei Töchtern, die gebürtige Argentinierin überzeugt fehlerfrei bei jedem ihrer Auftritte. Máxima ist eine sympathische Perfektionistin, die sich in die Herzen der Niederländer geschlichen hat. Doch das war nicht immer so.

Eine Liebe entgegen aller Erwartungen

Die Geschichte dieses royalen Paares beginnt wie ein modernes Mädchen: Sie, eine bürgerliche Tochter, er ein Prinz aus den Niederlanden. Beide begegneten sich in Sevilla – und waren zunächst nicht voneinander überzeugt. Máxima erinnert sich in einem Interview für das "Jeugdjournaal" recht nüchtern: "Der Anfang war nicht so gut. Ich mochte ihn gar nicht, aber das hat sich geändert." Dennoch kamen beide ins Gespräch und stellten im Laufe der Zeit fest, dass sie echtes Interesse aneinander hatten. Sie gingen aus. Später folgte eine Traumhochzeit in den Niederlanden.

Das Volk jedoch war ursprünglich gegen die Ehe: Máximas Vater hatte eine gemeinsame Vergangenheit mit Diktator Jorge Rafael Videla in Argentinien. Die freiheitsliebenden Niederländer wollten mit der jungen Frau erst nichts zu tun haben.

"Sie ist eine ganz besondere Frau"

Máxima blieb – und konnte mit Charisma und Empathie mit der Zeit auch die Zweifler überzeugen. Schon als Kronprinzessin beeindruckte ihre Loyalität und Unterstützung gegenüber der damaligen Königin Beatrix. Heute setzt sich Máxima als UN-Sonderbotschafterin für finanzielle Inklusion besonders für die Armen in der Gesellschaft ein, macht sich für einen Zugang zu Krankenversicherungen für Jedermann und bessere Beratung bei der Existenzgründung stark. Im ZDF-Film wird sie auch bei der Arbeit im Homeoffice gezeigt.

Trotz Glanz und Glorie des Königshauses und bei aller Internationalität hat Máxima nie ihre Wurzeln vergessen: Der Wunsch, den Schwächsten der Gesellschaft zur Seite zu stehen, hat sie damals bewegt, Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Heute nutzt sie ihre Position, um genau diesem Ziel zu folgen. Eine Königin mit Herz und Verstand.

Auch abseits der schillernden Welt der Royals vergisst Máxima nie ihre Werte. Ein Beispiel: Das Wochenende ist für ihre Familie reserviert, in ihrer freien Zeit liebt sie es zu lesen, zu faulenzen, einfach Spaß mit ihren drei Töchtern zu haben, welche sie so normal wie irgend möglich aufgezogen hat. Willem-Alexander ist sich sicher: "Sie ist eine ganz besondere Frau. Ich habe viel Glück, dass ich sie kennengelernt habe. Und es ist noch ein größeres Glück, dass sie ihr Leben mit mir teilen möchte. Mein Glück zu Hause, meine Kinder, alles habe ich ihr zu verdanken." Die niederländische Königsfamilie ist in ihrem Kern eben doch genau das: eine ganz normale Familie.

ZDFzeit: Mensch Máxima! – Krone, Kinder und Karriere – Di. 04.05. – ZDF: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

Mathias Liebing mit verschränkten Armen.
HALLO!

Mathias Liebing: „Der Fußball gehört im Osten wieder zur regionalen Kultur“

Mathias Liebing hat nach seiner Biografie über Norbert Nachtweih nun das Buch „Plattgemacht“ über die Entwicklung des Fußballs in Ost-Deutschland nach der Wende geschrieben. Im Gespräch mit prisma gibt er interessante Einblicke in die ostdeutsche Fußballseele.
Eine Grafik zum Weltgesundheitstag.
Gesundheit

Die Gesundheit im Blick

Der Weltgesundheitstag wird jährlich am 7. April gefeiert und erinnert an die Gründung der WHO 1948. Das diesjährige Thema lautet: "Gemeinsam für die Gesundheit. An der Seite der Wissenschaft". Deutschland begeht diesen Tag seit 1954 mit angepassten Schwerpunkten.
Dr. med. Ramtin Knuschke in einem weißen Kittel.
Gesundheit

Bluthochdruck: Was hilft, wenn Tabletten nicht mehr reichen?

Bluthochdruck bleibt oft trotz Medikamenten ein Problem. Die Nierennervenablation kann neuen Halt bieten, indem sie gezielt Nervenfasern in der Nierenarterie verödet.
Alexander Scheer vor einem roten Hintergrund.
HALLO!

Alexander Scheer: "Bowie hatte 35 verschiedene Leben"

Lola-Gewinner Alexander Scheer („Gundermann“, „Sonnenallee“) feiert als David Bowie im Stück „Heroes“ seit März 2025 große Erfolge in Berlin. Nun geht der Schauspieler und Sänger mit der Show, die am Berliner Ensemble regelmäßig ausverkauft ist, auf Tour. Im Interview spricht er über Bowies Musik und dessen Liebe zur Literatur.
Professor Dr. Sven Ostermeier ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin und Chirotherapie. Der Schulter- und Knieexperte arbeitet als leitender Orthopäde der Gelenk Klinik Gundelfingen. Außerdem ist er Instruktor der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie.
Gesundheit

Knie-Arthrose: Nur keinen Schongang einlegen

Knie-Arthrose muss nicht das Ende der Beweglichkeit bedeuten. Mit gezielten Übungen kann der Knorpel gestärkt und Schmerzen gelindert werden. Entdecken Sie einfache Bewegungsformen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Getty Images
Reise

Mit KI zum perfekten Urlaub 

Künstliche Intelligenz (KI) kann die Reiseplanung vereinfachen. Viele Fluggesellschaften und Anbieter setzen bereits auf sie. Auch KI-basierte Apps erweisen sich als hilfreiche Assistenten.