Mit einem architektonischen Coup feierte das Haupthaus des Wien Museum am Karlsplatz im Dezember 2023 seine Neueröffnung. Zu Gast im "Museums-Check" ist diesmal Caroline Peters. Der denkmalgeschützte Bau von 1959 wurde aufwendig saniert und um einen spektakulären Dachaufbau erweitert. Auf fast doppelter Ausstellungsfläche, rund 12.000 Quadratmeter, ist die einzigartige Sammlung mit Meisterwerken unter anderem von Gustav Klimt zu sehen. Die neu konzipierte Dauerausstellung "Wien. Meine Geschichte" dokumentiert mit klugen Fragestellungen die Entwicklung Wiens seit ihren Anfängen. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihr Alltag. Wie lebte es sich dort zur Zeit des Biedermeier? Welchen Skandal löste der Wiener Walzer anfangs aus? Was änderte sich durch die Frauenbewegung für die Wienerinnen? Gustav Klimts Porträt "Emilie Flöge" von 1902 ist eine Ikone der Sammlung. Ein weiteres Highlight ist "Poldi", eine 1,7 Tonnen schwere Walfigur aus dem ehemaligen Pratergasthaus "Zum Walfisch". Und in der zentralen, 20 Meter hohen Haupthalle steht das fünf Meter hohe Modell des Stephansdoms. Im markanten Neubau aus Stahl und Beton, der das Gebäude nach oben abschließt, finden wechselnde Sonderausstellungen statt. Bis 7. September 2025 ist die Schau "Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien" zu sehen - 80 Jahre nach der Befreiung Wiens im April 1945. Trotz unvorstellbarer Zerstörung, Wohnungsnot und Hunger blühte die Kultur in Wien sofort wieder auf. Die Ausstellung beleuchtet das vielfältige kulturelle Leben in der Nachkriegszeit. Einen Abstecher macht der "Museums-Check" ins Pratermuseum, eine Dependance des Wien Museums. Es wurde im März 2023 neu eröffnet. Kaum ein Vergnügungspark ist so stark mit der Identität einer Stadt verbunden wie der Wurstelprater in Wien. Das Museum erzählt seine über 250-jährige Geschichte anhand von historischen Objekten, darunter Kasperlfiguren, Modelle, Plakate und frühe Spielautomaten. Geboren in Mainz, ist Caroline Peters eine der vielseitigsten deutschen Schauspielerinnen. Seit 2004 ist sie Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und spielt parallel für Film und Fernsehen. Ihre Rolle als eigenwillige Kommissarin in der Krimiserie "Mord mit Aussicht" machte sie berühmt. 2016 und 2018 wurde sie von der Fachzeitschrift "Theater heute" zur "Schauspielerin des Jahres" gewählt. Großen Erfolg feierte Caroline Peters 2024 mit ihrem Debütroman "Ein anderes Leben". Die fiktive Geschichte ist eine Hommage an ihre außergewöhnliche Mutter - nicht biografisch, aber inspiriert von ihrem Leben. Die Mutter nahm sie schon als kleines Mädchen mit ins Theater und weckte so Caroline Peters' Liebe zur Bühne und zur Kultur. Auch an ihrer Wahlheimat Wien schätzt sie besonders die lebendige Kulturszene. Im Wien Museum begibt sie sich mit Markus Brock auf eine Zeitreise durch die Stadt.
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