Nase an Nase mit den Pyrenäen-Bären
07.02.2026 • 07:05 - 07:40 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
In den hoch gelegenen und weitgehend unberührten Tälern der Ariège und der Haute-Garonne fühlt er sich wohl: der Braunbär. Seit er vor 30 Jahren vom Staat wieder angesiedelt wurde, ist seine Population von zehn auf 100 Tiere angestiegen.
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Der Bär ist in den Wäldern der Pyrenäen zurück, vor allem in der Ariège und der Haute-Garonne. Für die Schäferinnen und Schäfer sind die Monate auf den Hochweiden geprägt von Sorge und Angst, Tiere durch Angriffe zu verlieren.
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Der Bär ist in den Wäldern der Pyrenäen zurück, vor allem in der Ariège und der Haute-Garonne, den von ihm bevorzugten Lebensräumen.
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Der Bär ist in den Wäldern der Pyrenäen zurück, vor allem in der Ariège und der Haute-Garonne, den von ihm bevorzugten Lebensräumen.
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Originaltitel
Nase an Nase mit den Pyrenäen-Bären
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Nase an Nase mit den Pyrenäen-Bären

In den hochgelegenen und weitgehend unberührten Tälern der Ariège und der Haute-Garonne fühlt er sich wohl: der Braunbär. Seit seiner Wiederansiedlung durch den Staat vor 30 Jahren ist seine Population von zehn auf rund 100 Tiere angewachsen. Der Wildbiologe Jean-Jacques Camara hat sein Leben dem Schutz der Pyrenäen-Bären gewidmet. Nachdem die Tiere fast ausgerottet waren, beteiligte sich der Wissenschaftler an der Wiederansiedlung des slowenischen Braunbären, einer eng verwandten Art. "Was die Menschen hier bewegt, ist beispielsweise die Politik rund um den Schutz der Bären, weil ihnen das oft übertrieben erscheint und sie es als eine Art Enteignung ihres Territoriums empfinden. Ich glaube, dass der Mensch den Bären irgendwie braucht, weil er doch ein unvergleichlicher Reichtum ist. Auch glaube ich, dass die Menschen von Wildtieren, aber vor allem von Bären träumen. Sie sind also auch ein Symbol, und für die Bewohner der Pyrenäen sind sie Teil ihrer Identität", sagt Camara. Für die Schäferinnen und Schäfer stellt sich die Koexistenz schwierig dar: Die Monate auf den Hochweiden sind geprägt von Sorge und Angst, Tiere durch Angriffe zu verlieren. Der Staat zahlt für Schutzmaßnahmen, etwa elektrische Zäune. einen zusätzlichen Hirten, der die Herde zu bewachen hilft, für provisorische Hütten, für die ausgebildeten Schutzhunde und auch harmlosere Abwehrmaßnahmen. All das ändert jedoch wenig am Gefühl der Nutztierhalterinnen und -halter, sich nicht nachhaltig gegen ein per Gesetz geschütztes Raubtier wehren zu können.

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