Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse
28.02.2026 • 05:25 - 06:20 Uhr
Info, Dokumentation
Lesermeinung
Paula Modersohn-Becker (Katharina Stark) in ihrem Pariser Atelier: 150 Jahre nach ihrer Geburt sehen zeitgenössische Künstlerinnen in ihr eine konstante Inspirationsquelle.
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Die Malerin Paula Modersohn-Becker (li.) und die Schauspielerin Katharina Stark (re.), die sie im Dokumentarfilm darstellt
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Die beiden Künstlerinnen Clara Rilke-Westhoff (Dominique Devenport, li.) und Paula Modersohn-Becker (Katharina Stark, re.) verbindet eine enge Freundschaft. (Spielszene)
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Die Malerin Paula Modersohn-Becker (Katharina Stark) in Worpswede (Spielszene)
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Originaltitel
Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Dokumentation

Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse

Radikal und entschlossen hat sich Paula Modersohn-Becker gegen zahlreiche Widerstände ihren Platz in der Kunst erkämpft und eine kraftvolle Bildsprache entwickelt, die ihrer Zeit weit voraus war. Auch 150 Jahre nach ihrer Geburt sehen zeitgenössische Künstlerinnen in ihr ein bedeutendes Vorbild und eine konstante Inspirationsquelle, deren Mut und Beharrlichkeit sie in ihrem eigenen Schaffen stärkt. Um die Jahrhundertwende 1900 sucht Modersohn-Becker zielstrebig ihren Weg zwischen Worpswede und Paris - und widmet sich Themen, die ihr Werk prägen: Selbstbestimmung, Körperlichkeit, Mutterschaft und künstlerische Freiheit. Expertinnen und Experten ordnen diese Aspekte ein und verdeutlichen die strukturellen Hürden, denen Frauen in der Kunst damals wie heute begegnen. Sie zeigen, wie stark gesellschaftliche Erwartungen Modersohn-Beckers Möglichkeiten begrenzt haben - und wie unbeirrbar sie dennoch an ihrer künstlerischen Vision festgehalten hat. "Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse" legt dar, wie das Werk der Künstlerin in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich an Bedeutung gewonnen hat und heute national wie international breite Anerkennung erfährt. Die Dokumentation öffnet damit nicht nur den Blick auf eine außergewöhnliche Persönlichkeit, sondern auch auf die bis heute aktuellen Themen wie Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und künstlerische Selbstbestimmung.

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