Raue Welten - Wilde Schönheiten
04.09.2025 • 02:10 - 03:05 Uhr
Natur + Reisen, Land + Leute
Lesermeinung
Die Sumpflandschaft um die Sanddüne ist durch den Fluss Ropotamo entstanden, der hier ins Schwarze Meer fließt: ein wichtiges Brutgebiet für Wasservögel.
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Im Reservat Studen kladenets bemüht man sich seit 2013 um die Wiederansiedlung des Europäischen Bisons. Mit Erfolg: Heute ziehen wieder rund 30 Tiere durch die östlichen Rhodopen.
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Ikonisch erhebt sich im drittgrößten Stausee Bulgariens das Plateau Yumruk skala als Wahrzeichen des Gebiets.
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Am Fluss Ropotamo liegt eine der wenigen bewaldeten Sanddünen Bulgariens.
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Originaltitel
Raue Welten - Wilde Schönheiten - Die Balkanhalbinsel
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Natur + Reisen, Land + Leute

Raue Welten - Wilde Schönheiten

Die Natur Bulgariens reicht vom Hochgebirge Rila bis zum Schwarzen Meer. Die sieben Rila-Seen sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks, in dem seit Jahrhunderten Fichtenwälder wachsen. Der Naturpark Vrachanski Balkan wurde wegen seiner Karstlandschaft unter Schutz gestellt. Hier oben in der kargen Landschaft finden selbst Farne noch einen Platz zum Überleben. Einst überlebte die Pflanze die Eiszeit, heute gehört sie zu den Gewächsen, die sich ihre Territorien als eine der Ersten von der Zivilisation zurückerobern - wie in der nahe liegenden Stadt Wraza. Die Rhodopen sind ein Labyrinth aus Bergkämmen und Gebirgsmulden. Ihre Naturschönheit faszinierte seit Urzeiten die Menschen. Das Rhodopen-Gebirge umfasst fast ein Siebtel Bulgariens und ist das größte Gebirge des Landes. Auf seiner östlichen Seite gibt es diverse Reservate. Bekannt sind die Rhodopen für ihre Wiederansiedlungsprojekte mit Geiern und Wisenten. Das Naturschutzgebiet "Baltata" liegt im Nordosten Bulgariens am Schwarzen Meer. Dort befindet sich der nördlichste Longosen-Wald Europas - er breitet sich auf einer Fläche von 205 Hektar aus: uralte Sumpfwälder, die durch Sandbänke und den angestauten Fluss Baltowa entstanden. Dieser Wald hat einen eigenen Klang: ausgelöst durch die Winde, die hier permanent wehen.

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