Sakrale Bauwerke

  • Die Süleymaniye-Moschee in Istanbul wurde zu Ehren von Sultan Süleyman dem Prächtigen errichtet. Das Meisterwerk islamischer Baukunst ist eines von vielen Gebäuden des talentierten Architekten Sinan. Vergrößern
    Die Süleymaniye-Moschee in Istanbul wurde zu Ehren von Sultan Süleyman dem Prächtigen errichtet. Das Meisterwerk islamischer Baukunst ist eines von vielen Gebäuden des talentierten Architekten Sinan.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Ibn-Tulun-Moschee in Kairo, erbaut im 9. Jahrhundert, repräsentiert mit ihrer schlichten Architektur und dem markanten Spiralminarett den Baustil der Abbasiden. Vergrößern
    Die Ibn-Tulun-Moschee in Kairo, erbaut im 9. Jahrhundert, repräsentiert mit ihrer schlichten Architektur und dem markanten Spiralminarett den Baustil der Abbasiden.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Felsendom, dessen goldene Kuppel den berühmten Tempelberg in Jerusalem schmückt, wurde von dem umayyadischen Kalifen Abd al-Malik in den Jahren 687-91 errichtet und ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt. Vergrößern
    Der Felsendom, dessen goldene Kuppel den berühmten Tempelberg in Jerusalem schmückt, wurde von dem umayyadischen Kalifen Abd al-Malik in den Jahren 687-91 errichtet und ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Auch in Córdoba zeugt die Kathedralmoschee mit ihrer über tausendjährigen Geschichte vom architektonischen und künstlerischen Genie der Umayyaden. Vergrößern
    Auch in Córdoba zeugt die Kathedralmoschee mit ihrer über tausendjährigen Geschichte vom architektonischen und künstlerischen Genie der Umayyaden.
    Fotoquelle: ARTE
  • Die Imam-Moschee in Isfahan, erbaut im 17. Jahrhundert an der südlichen Seite des Platzes Naqsh-e Djehan, spiegelt mit ihren prächtigen Iwans und Mosaiken in unterschiedlichen Blautönen den safawidischen Baustil wider. Vergrößern
    Die Imam-Moschee in Isfahan, erbaut im 17. Jahrhundert an der südlichen Seite des Platzes Naqsh-e Djehan, spiegelt mit ihren prächtigen Iwans und Mosaiken in unterschiedlichen Blautönen den safawidischen Baustil wider.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Architektur
Sakrale Bauwerke

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 15/12 bis 06/01
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
Sa., 15.12.
20:15 - 21:45
Folge 1, Von betenden Menschen und prächtigen Moscheen


Der Islam entstand im 7. Jahrhundert nach Christus, nach Judentum und Christentum, und ist somit die jüngste monotheistische Religion. Von der Arabischen Halbinsel aus traten der Prophet Mohammed und seine Schüler ihren Siegeszug durch die ganze Welt an.

Der Islam verbreitete sich rasant und ließ neue Gotteshäuser entstehen: die Moscheen. Geniale Bautechniken, riesige Räume, raffinierte Verzierungen: Die Gebetsstätten, die auch heute noch von Gläubigen besucht werden, sind Denkmäler großer muslimischer Dynastien der Vergangenheit. Die Dokumentation führt von Jerusalem nach Delhi, von Córdoba nach Kairo, von Istanbul nach Isfahan und gewährt Einblicke in die muslimische Sakralarchitektur: Der Felsendom in Jerusalem ist ein Meisterwerk des Umayyaden-Stils und der erste muslimische Sakralbau, der außerhalb Arabiens, der Geburtsstätte des Islams, errichtet wurde. Auch die Mezquita-Catedral im spanischen Córdoba zeugt vom architektonischen und künstlerischen Können der Umayyaden. Ihr Bau begann im 8. Jahrhundert als Moschee. Im Zuge der Reconquista wurde sie zur Kathedrale umgewidmet. Heute ist sie ein Symbol für die jahrhundertelange Präsenz der Muslime auf der Iberischen Halbinsel.

Die Ibn-Tulun-Moschee in Kairo ist typisch für den abbasidischen Stil. Sie wurde im 9. Jahrhundert errichtet und gehört damit zu den ältesten Moscheen in der ägyptischen Hauptstadt. Später beherrschte mit den Osmanen eine weitere große Dynastie die Geschichte. Sie erbauten etwa die Süleymaniye-Moschee in Istanbul, zu Ehren von Sultan Süleyman dem Prächtigen. Ihre harmonische Form, ihre terrassierten Medresen und ihr lichtdurchflutetes Inneres machen sie zu einem besonders bemerkenswerten Bauwerk.

Der Islam entstand im 7. Jahrhundert nach Christus, nach Judentum und Christentum, und ist somit die jüngste monotheistische Religion. Von der Arabischen Halbinsel aus traten der Prophet Mohammed und seine Schüler ihren Siegeszug durch die ganze Welt an. Der Islam verbreitete sich rasant und ließ neue Gotteshäuser entstehen: die Moscheen.
Geniale Bautechniken, riesige Räume, raffinierte Verzierungen: Die Gebetsstätten, die auch heute noch von Gläubigen besucht werden, sind Denkmäler großer muslimischer Dynastien der Vergangenheit. Die Dokumentation führt von Jerusalem nach Delhi, von Córdoba nach Kairo, von Istanbul nach Isfahan und gewährt Einblicke in die muslimische Sakralarchitektur: Der Felsendom in Jerusalem ist ein Meisterwerk des Umayyaden-Stils und der erste muslimische Sakralbau, der außerhalb Arabiens, der Geburtsstätte des Islams, errichtet wurde. Auch die Mezquita-Catedral im spanischen Córdoba zeugt vom architektonischen und künstlerischen Können der Umayyaden. Ihr Bau begann im 8. Jahrhundert als Moschee. Im Zuge der Reconquista wurde sie zur Kathedrale umgewidmet. Heute ist sie ein Symbol für die jahrhundertelange Präsenz der Muslime auf der Iberischen Halbinsel. Die Ibn-Tulun-Moschee in Kairo ist typisch für den abbasidischen Stil. Sie wurde im 9. Jahrhundert errichtet und gehört damit zu den ältesten Moscheen in der ägyptischen Hauptstadt. Später beherrschte mit den Osmanen eine weitere große Dynastie die Geschichte. Sie erbauten etwa die Süleymaniye-Moschee in Istanbul, zu Ehren von Sultan Süleyman dem Prächtigen. Ihre harmonische Form, ihre terrassierten Medresen und ihr lichtdurchflutetes Inneres machen sie zu einem besonders bemerkenswerten Bauwerk.


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