Stadt Land Kunst
26.01.2026 • 07:20 - 08:05 Uhr
Kultur, Kunst + Kultur
Lesermeinung
Wien 1846: Ignaz Semmelweis kämpft gegen das Kindbettfieber an, stößt damit bei seinen Kollegen jedoch auf Unverständnis.
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In Jamaika gibt es Lauras Ziegenfleisch-Curry mit Nudeln.
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Ousmane Sembène dekolonialisiert das senegalesische Kino.
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Trockenpflaumen sind wahre Energiebomben.
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Originaltitel
Invitation au voyage
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2024
Kultur, Kunst + Kultur

Stadt Land Kunst

(1): Ousmane Sembène: Die Neuerfindung des senegalesischen Kinos Ohne die Werke von Ousmane Sembène wären einige Ereignisse der Kolonialzeit wie das Thiaroye-Massaker in Vergessenheit geraten. Als Schriftsteller prägte der Autodidakt Sembène die zeitgenössische afrikanische Literatur, und auch mit der Kamera erzählte er die Geschichte seines Heimatlandes. Eine Geschichte, die bis dahin nur aus der Sicht von Weißen erzählt worden war. Seine Werke, für die der Künstler viele internationale Preise erhielt, spiegeln die Freiheit und das Engagement eines Menschen, der es wagte, seine Stimme zu erheben und den Finger in die Wunde zu legen. (2): Agen: Die Trockenpflaume als Kulturerbe Das Aussehen der Trockenpflaume ist wahrhaftig kein gutes Verkaufsargument, trotzdem steht die schrumpelige kleine Frucht hoch im Kurs. Manche schreiben ihr sogar magische Eigenschaften zu. Im Südwesten Frankreichs wird sie durch Trocknen der Agen-Pflaume (Prunus domestica) hergestellt. Dort wie anderswo ist sie wegen ihres Energiegehalts und ihrer geschmacklichen Eigenschaften eine der beliebtesten Trockenobstsorten. (3): Jamaika: Lauras Ziegenfleisch-Curry mit Nudeln In Mandeville kocht Laura Nudeln mit Ziegenfleisch und Curry. Zuerst legt sie das Fleisch in Curry ein. Danach rührt sie die Soße mit Petersilie, Knoblauch, Sahne und Käse an. Noch während das Fleisch im Topf schmort, werden die Nudeln und die Soße dazugegeben. (4): Wien: Der Retter der Mütter Wien 1846. Der junge ungarische Arzt Ignaz Semmelweis sucht verzweifelt nach Möglichkeiten, die Müttersterblichkeit zu verringern. In Europa stirbt damals jede zehnte Frau an Kindbettfieber. Bei seinen Bemühungen trifft der "Retter der Mütter" jedoch auf das Unverständnis seiner Kollegen, die die Infektionskrankheit auf die Launen der Natur zurückführen.

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