Stalingrad - Die Schlacht, die niemals endet
29.01.2023 • 23:45 - 00:30 Uhr
Info, Zeitgeschichte
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
Stalingrad - Die Schlacht, die niemals endet
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
Info, Zeitgeschichte

Vor 80 Jahren kam die Wende des Zweiten Weltkriegs an der Wolga

Von Hans Czerny

Die Schlacht von Stalingrad, deren Ende sich in diesen Tagen zum 80. Mal jährt, war eine der schlimmsten des zweiten Weltkriegs. Briefe, aber auch Bild- und Tondokumente brachten es mit sich, dass die Erinnerung an ihre Grausamkeiten nie erlosch. Doch es gibt darüber hinaus Parallelen zum heute.

80 Jahre ist das Ende der Schlacht von Stalingrad her, die wohl für die Wende des Zweiten Weltkriegs entscheidend war. Doch anders als bei vergangenen Jahrestagen, sieht man das Geschehen mit neuem Blick, denn es gibt wieder einen Krieg in Europa – und es gibt Parallelen. Auch von ihnen berichtet nun die Doku "ZDF-History: Stalingrad – die Schlacht, die niemals endet".

Damals hieß der Aggressor Deutschland, die Sowjetunion zeigte millionenfachen Überlebenswillen. Stalin befahl seinem Militär, "keinen Schritt" zurückzuweichen und rüstete, unter höchstem Zeitdruck, gewaltig auf. Hitler hatte sich noch einmal verschätzt. Aus dem neuerlichen Blitzkrieg an der Wolga wurde nichts. Der Feind war nach dem ersten Angriff 1941 nicht so geschwächt wie er hoffte, die Front zu ausgedehnt mit dem zeitgleichen Angriff im Kaukasus.

Für deutsche Soldaten, besonders für die 6. Armee des General Paulus, wurde Stalingrad, das heutige Wolgograd, zur Hölle. Gab es anfänglich, im August 1942 noch zuversichtliche Sieggläubige, so fanden sich im Februar 1943 bei der faktischen Kapitulation nur noch frierende, hungernde junge Soldaten im Kessel an der Wolga. Eine Million Opfer forderte die Schlacht, darunter etwa 500.000 Sowjets, über 200.000 Deutsche und 150.000 Bewohner der Stadt. Der lange Widerstand der 6. Armee wurde in der Heimat zur Heldentat stilisiert. Von einem "Mythos, der bis heute lebt", kann allerdings nur auf der Seite der Sieger die Rede sein.

ZDF-History weist nach: "Der lange Schatten von Stalingrad reicht bis in die Gegenwart" und geht dabei der Frage nach, wie aus dem "Sterben an der Wolga" dieser Mythos entstand. Analysiert wird nicht nur der Verlauf der Schlacht, sondern auch "ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart".

ZDF-History: Stalingrad – die Schlacht, die niemals endet – So. 29.01. – ZDF: 23.45 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

Ein Paar steht im Sonnenuntergang am Strand und hat sich in den Armen.
Reise

Ein schöner Urlaub für alle: Barrierefrei reisen

Barrierefreies Reisen ist für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen möglich. Ob Unterkunft, Sehenswürdigkeiten oder Mobilitätsservice – "Reisen für alle" bietet die passende Lösung.
Das Buch „Nimm den Zwängen die Macht. Zwangsstörungen und Zwangsgedanken verstehen, sich ihnen stellen und Freiheit zurückgewinnen “
Gesundheit

Für Sie gelesen: "Nimm den Zwängen die Macht"

Zwangsstörungen belasten Betroffene und sind oft schwer nachvollziehbar. Ein neuer Ratgeber erklärt die Unterschiede zwischen Marotten und krankhaften Zwängen und gibt wertvolle Tipps zur Überwindung.
Midge Ure guckt in die Ferne.
HALLO!

Midge Ure: "Es ist entweder mutig oder komplett verrückt"

Midge Ure, ehemaliger Frontmann von Ultravox, kehrt mit einem neuen Doppel-Album zurück. Im Interview spricht er über seine musikalische Entwicklung, den Einfluss von Kraftwerk und seine Entscheidung für ein Doppel-Album.
Professor Dr. Sven Ostermeier
ist Facharzt für Orthopädie und 
Unfallchirurgie, Sportmedizin, 
Chirotherapie und spezielle 
orthopädische Chirurgie. Der 
Schulter- und Knie-Experte arbeitet als leitender Orthopäde 
der Gelenk-Klinik Gundelfingen. 
Außerdem ist er Instruktor der  Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA).
Gesundheit

E-Bike oder Fahrrad: Was ist besser für Rücken, Knie und Gelenke?

E-Bikes gelten als gelenkschonend und bequem. Doch sind sie auch genauso gut für Knochen und Gelenke wie klassisches Radfahren?
Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser ist Oberarzt 
und Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Kardiologie am Sana-Klinikum Remscheid und bekannt als „Doc Esser“ in TV, 
Hörfunk und als Buchautor.
Gesundheit

Wer viel misst, misst Mist

Selbsttests in Drogeriemärkten versprechen schnelle Diagnosen durch Künstliche Intelligenz. Doch wie zuverlässig sind diese Tests wirklich? Dr. Heinz-Wilhelm Esser, bekannt als "Doc Esser", erklärt die Risiken und betont die Bedeutung ärztlicher Erfahrung.
Martin Brambach im Anzug.
Star-News

Martin Brambach über seine Rolle als Ronnie im "Tatort": "Es ist schwer, eine gute Rolle loszulassen"

Martin Brambach macht nicht nur als Tatort-Ermittler eine gute Figur. In „Mit Herz und Hilde“ spielt er Ronnie, einen Mann, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird, dabei aber gleichzeitig die Gegenwart nicht aus den Augen verliert.