Sterben verboten?

  • Die Schreckensvorstellung vieler: am Ende des Lebens verkabelt sein und von Geräten abhängig sein. Vergrößern
    Die Schreckensvorstellung vieler: am Ende des Lebens verkabelt sein und von Geräten abhängig sein.
    Fotoquelle: WDR
  • Dr. Andreas Schlesinger auf der Weaning-Station im Kölner St. Marien-Hospital. Er versucht, Menschen vom Beatmungsgerät abzugewöhnen. Vergrößern
    Dr. Andreas Schlesinger auf der Weaning-Station im Kölner St. Marien-Hospital. Er versucht, Menschen vom Beatmungsgerät abzugewöhnen.
    Fotoquelle: WDR
  • Paul Schaller mit seiner Frau Brigitte Schaller aus Köln. Er hat sich gegen ärztlichen Rat entschieden: Er will keine vierte Chemotherapie machen, sondern palliativ zu Hause versorgt werden. Vergrößern
    Paul Schaller mit seiner Frau Brigitte Schaller aus Köln. Er hat sich gegen ärztlichen Rat entschieden: Er will keine vierte Chemotherapie machen, sondern palliativ zu Hause versorgt werden.
    Fotoquelle: WDR
  • Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt am Universitäts-Spital in Lausanne, (Borasio gilt als der palliativ-Experte Deutschlands). Vergrößern
    Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativarzt am Universitäts-Spital in Lausanne, (Borasio gilt als der palliativ-Experte Deutschlands).
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  • Die Kölner Palliativärztin Dr. Nicole Witt (l) macht Visite bei Patient Paul Schaller. Palliativärzte haben Zeit für Gespräche. Vergrößern
    Die Kölner Palliativärztin Dr. Nicole Witt (l) macht Visite bei Patient Paul Schaller. Palliativärzte haben Zeit für Gespräche.
    Fotoquelle: WDR
Report, Dokumentation
Wenn Leben und Tod teuer werden
Von Rupert Sommer

Infos
Produktionsland
Deutschland
ARD
Mo., 11.12.
23:30 - 00:15
Wie Hightech-Medizin den Tod verändert


Viele Menschen träumen von einem stillen Tod – im Familienkreis. Die Realität sieht oft ganz anders aus.

Jeder, der schon einmal selbst einen Angehörigen oder einen guten Bekannten verloren hat, weiß, wie schwer es fällt, Abschied zu nehmen. Die moderne Hightech-Gerätemedizin macht das nicht unbedingt einfacher, wie einmal mehr auch die neue ARD-Dokumentation "Sterben verboten?" zu belegen versucht. Der Traum von einem "guten Tod", einem "friedlichen Einschlafen", ist jedenfalls nicht immer Realität in deutschen Krankenhäusern. Und das offenbar auch, weil es falsche finanzielle Anreize gibt und das Überleben eine teurere Angelegenheit ist. "Ungefähr ein Drittel der Gesundheitskosten eines jeden Patienten fallen in den letzten ein bis zwei Lebensjahren an. Das ist jährlich ein dreistelliger Milliardenbetrag", sagt Professor Gian Domenico Borasio, Palliativarzt im Universitätsspital Lausanne in der Doku. "Es gibt durchaus Menschen und Firmen, die daran interessiert sind, aus dieser Lebensphase maximalen Profit zu schlagen."


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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