Testosteron - Der Männerstoff
09.02.2019 • 21:45 - 22:40 Uhr
Report, Dokumentation
Lesermeinung
Testosteron spielt eine Rolle beim Muskelaufbau.
Vergrößern
Männer messen ihre Kraft.
Vergrößern
Testosteron für die Muskeln
Vergrößern
Testosteron macht sozial.
Vergrößern
Hint
Online verfügbar von 09/02 bis 11/03
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
Report, Dokumentation

Macht das Hormon freundlich oder aggressiv?

Von Andreas Schöttl

Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Es heißt, habe der Mann zu viel davon, werde er zum Tier. Stimmt dieser lange überlieferte "Glaube" wirklich?

Das in den Hoden gebildete Androgen Testosteron steht für die Gesundheit des Mannes und für seine sexuelle Lust. Zudem soll es für ein möglichst langes Leben sorgen. Doch dieser vermeintliche Turbo hat auch seine Ladefehler, wie nicht nur Wissenschaftler wissen. Ein Nachteil: Zu viel Testosteron im Blut soll den eigentlich harmlosen Mann in ein "Tier" verwandeln. Es heißt, Testosteron mache den Mann trieb- und aggressionsgesteuert. Zudem sorge der "Männerstoff", wie die sehr nüchtern gehaltene ARTE-Wissenschaftsdokumentation von Regisseurin Kirsten Esch im Untertitel heißt, für eine erhöhte Risikobereitschaft und ausgeprägten Egoismus.

Doch trifft dies wirklich zu? International renommierte Forscher wie der Franzose Jean-Claude Dreher vom Nationalen Zentrum für Wissenschaftsforschung in Lyon widersprechen. Der Neurowisschenschaftler meint, dass Testosteron eben nicht aggressiv mache. Im Gegenteil: Es lasse Männer strategisch handeln. Mit Laborversuchen untermauert Dreyer seine Behauptung. Er ist sich sogar ganz sicher: "Wer mehr Testosteron im Körper trägt, behandelt andere freundlicher, um seinen eigenen Status zu stärken."


Quelle: teleschau – der Mediendienst

Das beste aus dem magazin

Prof. Dr. med. Burkhard Sievers ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Zusatzbezeichnungen: Hypertensiologie, Notfallmedizin, kardiovaskuläre Magnetresonanztomografie, kardiovaskuläre Computertomografie, interventionelle Kardiologie, interventionelle Angiologie, Herzinsuffizienz, Lipidologie, Gendermedizin und in seinen Praxen Cardiomed24 tätig sowie Buchautor (ZS-Verlag: „So heilt man heute. Die häufigsten Volkskrankheiten geschlechtsspezifisch besser behandeln“).
Gesundheit

Pflege: Früh genug selbst aktiv vorsorgen

Pflegebedarf trifft oft unerwartet zu. Wer sich frühzeitig mit bürokratischen Hürden und einem Unterstützernetzwerk auseinandersetzt, ist besser vorbereitet.
Sandra Ludewig
HALLO!

„Das beste Album, das wir je gemacht haben“

Nicholas Müller, Sänger von Jupiter Jones, ist begeistert von ihrem neuen Album. "Ich trag den Sarg, du trägst was Buntes" verbindet Trauer und Freude. Es ist das politischste Werk der Bandgeschichte und bietet mehr als nur den bekannten Hit "Still".
Gettymages/Olga Yastremska
Gesundheit

Regelmäßig zum Hörtest

Hörverlust entwickelt sich oft unbemerkt über Jahre. Regelmäßige Hörtests können helfen, rechtzeitig gegenzusteuern und Risiken wie soziale Isolation und Demenz zu minimieren.
Stiftung UPD
Gesundheit

Pflege: Werden Angehörige bald stärker belastet?

Die Pflegereform sorgt für Diskussionen: Steigende Kosten könnten dazu führen, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mehr Verantwortung tragen müssen. Besonders Frauen könnten durch häusliche Pflege zusätzlich belastet werden.
Gettymages/fcafotodigital
Gesundheit

Eisen: Nicht nur für die Blutbildung wichtig

Eisen ist essenziell für den Sauerstofftransport im Körper und unterstützt zahlreiche Funktionen wie den Energiestoffwechsel und das Immunsystem. Ein Mangel kann schwerwiegende Folgen haben.
Ein Mann schläft.
Gesundheit

Schlafapnoe: Unterschätzte Gefahr durch Atemaussetzer

Schlafapnoe ist ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. Atempausen können zu Bluthochdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Moderne Therapieansätze bieten effektive Lösungen für Betroffene.