Tolkien: Die wahre Geschichte der Ringe
27.11.2025 • 20:15 - 21:45 Uhr
Kultur, Film + Theater
Lesermeinung
Experte Adrián Maldonado vor dem „Uffington White Horse“
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Experte Martin S. Monsch (li.) unterwegs mit dem Bergführer Raphael Richard (re.) auf J. R. R. Tolkiens Reiseroute durch die Schweiz von 1911
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Ist das Schweizer Lauterbrunnental vielleicht das Vorbild für Tolkiens Elbenlandschaft?
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Die prähistorische Hügelfigur „Uffington White Horse“ diente vermutlich als Inspiration für das Banner der Reiter von Rohan in J. R. R. Tolkiens Trilogie „Der Herr der Ringe“.
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Originaltitel
Tolkien : La véritable histoire des anneaux
Produktionsland
D, F
Produktionsdatum
2024
Kultur, Film + Theater

Mit Legolas durch Mittelerde

Von Rupert Sommer

Die Dokumentation nähert sich dem Fantasy-Autor an und erkundet, wie er unter dem Eindruck schrecklicher Kriege in Europa seine Geschichten und Figuren entwickelte. Reiseführer der Erkundstour sind zwei sehr bekannte Stimmen – aus den Peter-Jackson-Filmen.

Seine Romane und die von ihm erschaffenen Welten kennen weltweit Millionen Fantasy-Fans. Doch wer war John Ronald Reuel Tolkien wirklich? Die Dokumentation "Tolkien: Die wahre Geschichte der Ringe" versucht viele Motive der Fantasy-Abenteuer aus der Biografie des Autors, dessen Vornamen man in der Regel nur in der Abkürzungsform "J.R.R." kennt, zu erkunden. Der berühmte Schriftsteller, der so viel von epischer Freundschaft und engen Treue-Banden erzählt, wurde schon mit zwölf Jahren zum Vollwaisen – und wuchs in einem ihm zunächst fremden Umfeld auf. Regie führten Jean-Christoph Caron und Matthias Schmidt.

Lebenslanger Traum von den Bergen

Tolkien wurde 1892 als Sohn englischer Eltern in Südafrika geboren, Familienlinien führen auch in den einst deutschsprachigen Raum, nach Königsberg (heute Kaliningrad) und das ehemalige Danzig. Aufgewachsen ist der Junge dann in England, zunächst in der Nähe von Birmingham. Stark geprägt hat ihn der Erste Weltkrieg, in dem er auf britischer Seite kämpfte. Tolkien kam als Signaloffizier an der Somme zum Einsatz und erlebt dort eine der brutalsten Schlachten der Militärgeschichte.

Später zogen seine zwei Söhne in den Zweiten Weltkrieg. Sein Sehnsuchtsort blieben urwüchsige Landschaften, die man mit etwas Fantasie auch mit dem fiktiven "Mittelerde" in Verbindung bringen kann: In den Bergen der Schweiz, wohin Tolkien 1911 gereist war, fühlte er sich besonders wohl.

In Form einer Spurensuche rekonstruiert ein Team von Tolkien-Kennern Schlüsselmomente seiner Biografie und schlägt Bögen zu den Bucherfolgen, die gerade durch die Filme von Peter Jackson sowie neue Serien-Adaptionen und -Fortsetzungen weltweit sehr präsent sind. Erzähler der Doku ist Elisabeth Günter, die deutsche Synchronstimme der Elbin Arwen aus "Der Herr der Ringe". Wenn Tolkien selbst spricht, leiht ihm Philipp Moog, der Synchronsprecher des Elben Legolas, seine Stimme.

Tolkien: Die wahre Geschichte der Ringe – Do. 27.11. – ARTE: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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