Tschernobyl - Die Katastrophe
07.04.2026 • 20:15 - 21:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
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Im Sommer 1986 dürfen die Bewohner der Atomstadt Prypjat noch einmal für wenige Stunden zurück in ihre Wohnungen, um wichtigste Habseligkeiten herauszuholen. Die Behörden verbieten aufgrund der hohen Strahlenbelastung, Kinderspielzeug mitzunehmen.
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Im Sommer 1986 dürfen die Bewohner der Atomstadt Prypjat noch einmal für wenige Stunden zurück in ihre Wohnungen, um wichtigste Habseligkeiten herauszuholen. Die Behörden verbieten aufgrund der hohen Strahlenbelastung, Kinderspielzeug mitzunehmen.
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Originaltitel
Tschernobyl - Die Katastrophe
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
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Tschernobyl - Die Katastrophe

Vor 40 Jahren ist Block 4 des Atomkraftwerks explodiert. Der Unfall hat Europa erschüttert. Wie ist es dazu gekommen? Was wurde verschwiegen? Und was sind die Folgen bis heute? Überlebende erzählen von der verheerenden Katastrophennacht und von der Vertuschung der Ursachen bis zum Ende der Sowjetunion. Noch heute ist die Ruine gefährlich - und zeigt im aktuellen Ukrainekrieg, dass auch eine zivile Atomanlage zur Waffe werden kann. Es ist der größte Atomunfall in der Geschichte der Menschheit: Am 26. April 1986 explodiert das Kernkraftwerk Tschernobyl. Männer und Frauen erzählen vom Jahrhundertdrama, das sie hautnah miterlebt haben. Darunter der Atomingenieur Nikolai Steinberg, der den Reaktor mit aufgebaut und wesentliche Erkenntnisse zum Hergang der Katastrophe beigesteuert hat. Expertinnen und Experten der sowjetischen und ukrainischen Atomgeschichte schildern den Aufbau und das jähe Ende der atomaren Utopie. Der Film spannt einen Bogen vom Bau des Kraftwerks und der Modellstadt Prypjat in den 70er-Jahren über die katastrophale Unfallnacht mit ihren Akteuren und Folgen und der anschließenden Vertuschung von Ausmaß und Ursachen durch die sowjetische Führung bis hin zur heutigen Rolle des Kraftwerks im Krieg gegen die Ukraine. Bilder aus der atomaren Sperrzone, Archivmaterial aus der Sowjetepoche sowie aufwendig hergestellte Technikanimationen verweben die Geschichten der Menschen mit der folgenschweren Katastrophe im Kraftwerk und der Frage nach dem Verhältnis von Mensch, Gesellschaft und Spitzentechnologie. So wird die Tragweite der Katastrophe erfahrbar, die weit über die Grenzen der betroffenen Länder hinausweist. Grundlage für den vorliegenden Film ist die ZDFinfo-Reihe "Tschernobyl - Die Katastrophe" (4 x 45 Minuten), die im ZDF-Streaming-Portal abgerufen werden kann.

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