Brot ist mehr als ein Grundnahrungsmittel - mit deutschlandweit rund 3.200 Sorten ist es Immaterielles Kulturgut. Gleichzeitig verschwindet sein handwerklicher Ursprung: Vor 60 Jahren gab es in Deutschland etwa 55.000 traditionell arbeitende Bäckereien, heute sind es nur noch rund 9.000. Eine Dokumentation über Bäckerinnen und Bäcker, die Tradition und Innovation verbinden. Industrielle Backstraßen und anonyme Filialen verdrängen vielerorts den Bäcker um die Ecke. Bayern steht im Vergleich noch gut da, doch auch hier schrumpft die Zahl der kleinen Handwerksbetriebe. Dennoch gibt es Bäckerinnen und Bäcker, die diesem Trend trotzen und mit viel Handarbeit ihr kulturelles Erbe pflegen. Mit Hingabe und Zeit bewahren sie ein Stück regionaler Identität. Fränkisches Brot ist unverwechselbar - dunkel, kräftig, knusprig, aromatisch und lange haltbar. Auf den oft kargen, trockenen Böden im Norden Bayerns gedieh früher vor allem Roggen. Daraus ist eine eigene Backtradition entstanden: saftiges Roggenbrot mit charakteristischen Gewürzen, als Sauerteigbrot langsam gereift, bevor es in den Ofen kommt. In der Doku-Filmreihe "Unter unserem Himmel" werden Bäckerinnen und Bäcker porträtiert, die in ihren Backstuben Tradition und Innovation verbinden. Johanna Lenhardt, Deutsche Meisterin und Vizeweltmeisterin im Bäckerhandwerk, führt zusammen mit ihrer Familie eine Bäckerei mit Café in ihrem Heimatdorf in der unterfränkischen Rhön. Johannes Mehl aus Hetzles im Landkreis Forchheim in Oberfranken backt in seiner Holzofenbäckerei ausschließlich in Bioqualität. Früh um vier schürt er im Hof den Holzofen, damit das Brot rechtzeitig aus dem Ofen kommt. Und in Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land haben drei Jungunternehmer 2017 entgegen dem Rat der Banken ein Start-up rund ums Brot gewagt. "Bärenbrot2 - so heißt ihre "Rebellion für gutes Brot". Alle drei Betriebe zeigen: Handwerklich, mit Zeit und Sorgfalt hergestelltes Brot findet auch heute noch eine Kundschaft. "Von Roggen und Reife - Fränkisches Brot", im BR Fernsehen am Ostersonntag, 5. April, um 19.15 Uhr und in der ARD Mediathek.
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