Die Mensch-Hund-Beziehung hält schon seit mehr als 15.000 Jahren an. Eine Dokumentation entschlüsselt, woher diese einzigartige Liaison rührt.
Die Anzahl der Hunde in deutschen Haushalten schwankt zwar über die Jahre, liegt mittlerweile jedoch bei rund zwölf Millionen Haustieren. Auch wenn es mancherorts Ärger und Verdruss über unnötiges wie nervendes Gebelle geben mag, sprichwörtlich gilt der Hund nach wie vor als bester Freund des Menschen. Und das bestimmt nicht ohne Grund. Immerhin besteht eine Mensch-Hund-Beziehung schon sehr lange. In China beispielsweise sollen domestizierte Vierbeiner bereits vor rund 15.000 Jahren als Haushunde gehalten worden sein.
Mit ihrem nun wiederholten Film über das "Urvertrauen" aus der 3sat-Reihe "Wissen hoch 2" entschlüsselt Daniela Agostini, woher diese einzigartige Beziehung zwischen Mensch und Hund rührt. Eine Studie der Michigan State University in East Lansing etwa belegt, dass sich Halter und ein vernünftig geführtes Tier bei so bedeutenden Emotionen wie Erregung, Aggression und Angst aneinander nähern. Das liege unter anderem an dem ausgeprägten Sozialverhalten der Hunde. Sie können schnell Rückschlüsse aus Körpersprache und Gestik jedes einzelnen Menschen ziehen und Stimmungen erfühlen.
Wie wichtig diese wunderbare Eigenschaft ist, zeigt der Blindenführhund Bruno. Er ist nervenstark und belastbar. Sein Frauchen braucht großes Vertrauen in Brunos Fähigkeiten. Ihr Leben kann davon abhängen, dass der Hund sie sicher über die Straße und an Hindernissen vorbeileitet.
Wissen hoch 2: Urvertrauen – das Band zwischen Mensch und Hund – Do. 13.04. – 3sat: 20.15 Uhr