Verlorenes Wissen
30.06.2019 • 19:30 - 20:15 Uhr
Report, Dokumentation
Lesermeinung
"Terra X"-Moderator Harald Lesch ist verloren gegangenem Wissen auf der Spur.
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Die "Bagdad-Batterie" ist mehr als 2000 Jahre alt.
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So manche in Vergessenheit geratene Erfindung könnte uns heute nützlich sein.
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Typical
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Newton Falcao vom Nationalen Institut für Amazonasforschung  in Brasilien untersucht die schwarze Erde aus dem Amazonas, die sogenannte Terra Preta.
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Der brasilianische Forscher Newton Falcao stellt fest: Mit Hilfe des natürlichen Superdüngers "Terra Preta" wachsen die Papaya viel schneller.
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Goldtüpfelfarn statt Sonnencreme: An der Uni Mainz erforscht der Molekularbiologe Patrick Schmitt den Bio-Sonnenschutz der Maya.
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Hart wie römischer Beton: Professor Cappelletti von der Universität Neapel untersucht die Säulen der Piscina Mirabiles, einem unterirdischen Trinkwasser Reservoir aus der Zeit von Kaiser Augustus.
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Die Forscher Massimo Borsa (l.) und Antonio Princigallo von HeidelbergCement versuchen Beton nach römischem Rezept herzustellen.
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Schon die Römer heizten mit Hilfe der sogenannten Hypokaustenheizung Fußböden und Wände (Dr. Eduard Pollhammer vom archäologischen Park Carnuntum erforscht die Funktionsweise einer römischen Hypokaustenheizung)
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Der Mathematiker und Ingenieur Heron von Alexandria (Normunds Berzs) war einer der genialsten Erfinder seiner Zeit. Er forschte um 100 nach Christus.
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Heron (Normunds Berzs), der "Maschinenmann", entwarf den ersten mechanischen Türöffner seiner Zeit und erhielt dafür große Anerkennung.
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Harald Lesch beim Dreh am Filmset: "Viele Entdeckungen in der Geschichte sind vergessen worden".
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Kannte die Antike schon Strom? Harald Lesch untersucht das Replikat einer "Bagdad-Batterie".
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Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
Report, Dokumentation

"Sonnenpillen und der Superbeton der Antike": Fernsehen zum Staunen

Von Sarah Kohlberger

Die Dampfmaschine hätte es beinahe schon vor vielen Jahren gegeben. Und nicht nur das: Viele raffinierte Erfindungen aus der Antike sind längst vergessen. Professor Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach den verlorenen Erkenntnissen.

Schon in der Antike machten sich Erfinder und Forscher daran, nützliche Geräte für den Alltag zu entwerfen. Was dabei herauskam, ist kaum vorstellbar: Automatische Türöffner, ein Superdünger, eine antike Batterie oder eine raffinierte Flächenheizung – all das gab es schon. Nun begibt sich Professor Harald Lesch in der zweiteiligen Dokumentation "Terra X: Verlorenes Wissen", die das ZDF nun erstmals ausstrahlt, auf die Spuren der schon lange vergessenen Innovationen.

Das "Terra X"-Team hat Forscher und Experten begleitet, die das Wissen von damals neu untersuchen, um es für den heutigen Gebrauch aufzubereiten. Denn nicht nur der Superdünger aus dem Amazonasgebiet, den die Ureinwohner damals aus recycelten Abfällen herstellten, könnte eine Lösung für die heutigen Probleme in der Landwirtschaft sein. Auch ein wirksames Mittel gegen Sonnenbrand der Maya oder ein widerstandsfähiger Baustoff der Römer wurden schon vor vielen Jahren erfunden und werden heute genauso gebraucht wie damals. Besonders interessant ist die Geschichte des Gelehrten Heron. Er erfand schon im Jahr 100 nach Christus den Heronsball, einen ersten Prototypen der Dampfmaschine – beinahe hätte es diese schon in der Antike gegeben. Harald Lesch lässt diese vergessenen Erfindungen mittels Computeranimationen im Studio wieder aufleben.

Der erste Teil "Sonnenpillen und der Superbeton der Antike" der "Terra X"-Reihe "Verlorenes Wissen" wird am 30. Juni ausgestrahlt, eine Woche später folgt der zweite Teil "Glastränen und die Heilsalben des Mittelalters", zu dem außerdem ein vertiefendes Webvideo auf YouTube veröffentlicht wird.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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