WELTjournal
29.01.2026 • 11:05 - 11:55 Uhr
Info, Zeitgeschehen
Lesermeinung
 Eine der Foltermethoden in iranischen Gefängnissen nach der Revolution von 1979, war den Frauen – mitunter monatelang – Augenbinden aufzusetzen. Außerdem mussten die Frauen sich mit dem Tschador verhüllen, einem traditionellen, iranischen Umhang.
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 Die Filmemacherin Nahid Persson Sarvestani hat fünf Mitstreiterinnen der iranischen Revolution von 1979 eingeladen, von der Zeit nach der Revolution zu erzählen. Alle fünf waren inhaftiert und wurden gefoltert.
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Originaltitel
Iran - in den Fängen des Regimes
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
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WELTjournal

Die blutige Niederschlagung der Massenproteste im Iran ruft bei vielen Exil-Iranern Erinnerungen an das brutale Vorgehen des Mullah-Regimes nach der Machtübernahme 1979 wach. Willkürliche Verhaftungen, tödliche Gewalt gegen Demonstranten, Folter und Misshandlungen sind heute wie damals an der Tagesordnung. Im WELTjournal trifft die schwedisch-iranische Filmemacherin Nahid Persson Sarvestani Mitstreiterinnen aus der Vergangenheit. Wie sie selbst hatten sie für Demokratie und Freiheit gekämpft, doch nach dem Sieg der Mullahs wurden sie verhaftet und für Jahre ins Gefängnis gesperrt. Über die schrecklichen Erlebnisse in Haft können manche auch Jahrzehnte später kaum sprechen. Mittlerweile leben die Frauen im Exil in Europa und sind immer wieder entsetzt mitansehen zu müssen, dass die Schreckensherrschaft in ihrer früheren Heimat die gleiche ist wie damals. Gestaltung: Nahid Persson Sarvestani

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