Wenn Fabriken vor Ort schließen, abwandern oder Jobs streichen, stehen oft auch gut verdienende Facharbeiter vor einem Neuanfang. Dabei hatten sie sich in sicheren Branchen gewähnt. Seit fünf Jahren steigt die jährliche Arbeitslosenquote kontinuierlich. Werksschließungen stürzen nicht nur Existenzen in die Krise, sondern auch ganze Regionen. Jobs verschwinden, Menschen müssen wegziehen, die Kaufkraft bricht weg, Innenstädte veröden. Als die Pkw-Produktion bei Ford in Saarlouis schließt, verlieren 1700 Menschen ihren Job. Unter ihnen ist Stephan Hahn, der 22 Jahre lang Autos montiert hat: "Es war ein Schock. Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen." Der Jobverlust der Ford-Mitarbeiter wirkt sich auch auf den Einzelhandel aus: "Um die Uhrzeit haben wir normalerweise schon viel mehr Kundschaft", sagt Bäckereiverkäuferin Natascha Feld. Obwohl die wirtschaftliche Situation in seiner Heimat schwierig ist, denkt Stephan Hahn nicht ans Aufgeben: "Ich bin jetzt 42 Jahre alt, ich muss einen Neuanfang machen." Er startet eine Umschulung zum Elektroniker und hofft, eine berufliche Zukunft in seiner Heimat zu finden. Auch Nicole Hendrikx muss sich beruflich neu orientieren. Nach einem Hackerangriff steht die Serviettenproduktion von Fasana in Euskirchen für zwei Wochen still. Die massiven Umsatzeinbußen und steigende Energiekosten treiben das Unternehmen in die Insolvenz. Nicole arbeitet seit 25 Jahren im Vertrieb der Firma: "Wir sind eine große Familie, und das wird fehlen. Ich glaube nicht, dass ich sowas nochmal erleben werde." Schafft sie es, einen neuen Arbeitsplatz in ihrer Heimat zu finden? Der Stahlhersteller Vallourec in Düsseldorf-Rath muss bereits 2023 schließen. Mehr als 1600 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Heute stehen Adel Gracic und Kosta Ciosses zum ersten Mal wieder in den Ruinen des Fabrikgebäudes und blicken ungläubig auf die prägende Zeit zurück: "Als ich mich damals beworben habe, hat mein Papa schon gesagt, bewirb' dich, da wirst du in Rente gehen. Und das dachte ich auch bis vor Kurzem." Niemand rechnet damit, dass alles anders kommen würde. Die "ZDF.reportage: Wenn die Fabrik schließt" zeigt, wie sich die Schließung von großen Betrieben auf Existenzen, Menschen und Regionen auswirkt.
Fersenbeinbrüche sind komplex und führen oft zu jahrelangen Beschwerden. Ein 38-jähriger Patient berichtet von den Folgen seines Unfalls und den Möglichkeiten zur Behandlung und Linderung der Schmerzen.
Laura Larsson über ihre neue Show "Neo Social Club": "Zur richtigen Zeit am richtigen Ort"
Laura Larsson macht sich vor allem durch ihre Podcasts „Herrengedeck“ und „Zum Scheitern Verurteilt“ einen Namen. Ab Februar hat sie eine eigene Comedy-Show bei ZDFneo – nach dem US-Vorbild „After Midnight“. Im Interview verrät sie, was das Publikum erwarten kann.
Klassiker im neuen Gewand: Mick Wilson von FRONTM3N
Mit „Now And Then“ bringen die FRONTM3N ein ganz besonderes Album zu ihrem zehnten Geburtstag heraus. prisma sprach mit Mick Wilson zu den Hintergründen.
Am 4. Februar wird der Weltkrebstag begangen, um auf die Verbindung und die individuellen Geschichten von Krebspatienten aufmerksam zu machen. Unter dem Motto "Gemeinsam. Einzigartig!" soll ein menschenzentrierter Ansatz in der Behandlung gefördert werden.
Gesünder leben: Viele kleine Schritte führen zum Ziel
Neujahrsvorsätze sind oft zum Scheitern verurteilt. Warum das so ist und wie man es besser machen kann, zeigt dieser Artikel: mit realistischen Zielen und Pausen statt Stress.
Magnesium ist ein unverzichtbarer Mineralstoff im Körper, der über 600 Enzyme aktiviert und viele Stoffwechselprozesse steuert. Wichtig für Muskeln, Herz und Blutdruck.