Westart
02.05.2026 • 18:15 - 18:45 Uhr
Kultur, Kunst + Kultur
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Siham El-Maimouni
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WESTDEUTSCHER RUNDFUNK KÖLN
Siham El-Maimouni
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Originaltitel
Westart extra
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Kultur, Kunst + Kultur

Westart

Lebenswelten der griechischen Community: Westart zu Besuch im Hoesch-Museum in Dortmund Wie lebten junge Griechen vor 50 Jahren in Dortmund? Die beiden Fotografen Jürgen Spiler und Thomas Strenge bekamen 1976 einen seltenen Einblick in die Lebenswelt einer ersten Migrantengeneration: In kontrastreichem Schwarz-Weiß zeigen ihre Fotos Momente aus Freizeit, Schule, Arbeit und Familie, aber auch Arbeitslosigkeit und Armut. Als zu trostlos und zu wenig positiv wurden die Aufnahmen vor 50 Jahren kritisiert. Eigentlich waren sie produziert für Auslandskulturtage mit dem Partnerland Griechenland, das sich positiv präsentieren wollte, als Reiseland mit der Kultur der Antike. Der Alltag der griechischen Community in Dortmund war dort kein erwünschtes Thema. Und so musste dieser Schatz erst wiederentdeckt werden: Die Direktorin des Hoesch-Museums fand sie zufällig bei einer anderen Recherche im Archiv. Jetzt ist die Schau "Wie's innen aussieht, geht niemand was an…" auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks Hoesch zu sehen. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni besucht die Ausstellung im Hoesch-Museum Dortmund. Dort unterhält sie sich mit den Fotografen und einem der damals jugendlichen Protagonisten über das Projekt. Museumsdirektorin Isolde Parussel erzählt ihr, wie sie die Fotos wiederentdeckt hat und zeigt ihr das Museum – auch das größte Ausstellungsstück: ein Einfamilienhaus aus Stahl! Demenz-Drama mit feinem Humor: "Der verlorene Mann" Hanne und Bernd führen eine glückliche, wenngleich etwas eingefahrene Ehe. An einem Winternachmittag steht plötzlich Hannes Ex-Mann Kurt vor der Tür – überzeugt davon, er wäre noch mit ihr verheiratet. Der schlimme Verdacht bestätigt sich: Kurt hat Alzheimer. Eine Heimunterbringung scheitert, also bleibt er und bringt neben schmerzhaften Erinnerungen und neuen Problemen auch eine ungewohnte Leichtigkeit in die Ehe von Hanne und Bernd. "Der verlorene Mann", unter anderem mit Harald Krassnitzer, Dagmar Manzel und August Zirner, ist das Spielfilmdebüt von Welf Reinhart und ab 7. Mai im Kino. Wunderwaffe: Dr. Pop meint "Macht Musik!" Wer regelmäßig unter der Dusche singt, hat ein besseres Immunsystem. Und wenn ältere Menschen zum ersten Mal Klavier lernen, können sie besser einparken. Der Musikwissenschaftler und Kabarettist Dr. Pop, alias Markus Henrik, schreibt unterhaltsam über die Wunderwaffe Musik, die klüger und glücklicher machen kann. Das Buch "Macht Musik!" beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist gleichermaßen Appell wie Analyse. Herausforderung für die Sinne: Anish Kapoor in Duisburg Gigantische Maschinen schleudern eine rote Masse quer durch den Raum, Zerrspiegel verwirren die Wahrnehmung des eigenen Selbst und tiefschwarze Pigmente schlucken alles Licht: Der Künstler Anish Kapoor schafft Werke, die Materialien an ihre Grenzen führen und die Sinne der Besucherinnen und Besucher herausfordern. Für sein visionäres Lebenswerk wird er nun mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis ausgezeichnet. Aus diesem Anlass zeigt das Duisburger Lehmbruck Museum eine Ausstellung mit 16 Werken Anish Kapoors aus fünf Jahrzehnten. Zwischen den Welten: Uraufführung "Maus, Geld, Gespenst" von Sunan Gu Fünf Personen und ein Geflecht von Geschichten um Verlust, Schuld und Schmerz: Zwischen Berlin und Beijing ist "Maus, Geld, Gespenst" von Sunan Gu angesiedelt. Für dieses Theaterstück zwischen den Kulturen, über Rassismus und Diskriminierung, aber auch über die Suche nach Antworten in einer zerklüfteten Welt erhielt die in Beijing geborene und in Berlin lebende Autorin den neuen "Volksbühnenpreis für Theaterliteratur". Am 7. Mai wird "Maus, Geld, Gespenst" im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen im Grillo-Theater Essen uraufgeführt.

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